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ASTEG. Zwei Fliegen mit einer Klatsche wurden beim jüngsten Projekt der Kleinregion ASTEG geschlagen. Im Zuge der Beschäftigungsinitiative „Generation 50+“ wurde nun der Posten eines Asylkoordinators geschaffen.

V.l.: Josef Koppensteiner (Kleinregionsmanagement ASTEG), Bürgermeister Franz Gressl (Göfpritz/Wild), Gerald Engel (Asylkoordinator ASTEG), Bgm Karl Elsigan (Schwarzenau, Obmann Kleinregion ASTEG), Kurt Steinbauer (Leiter AMS Zwettl).

Die aktuelle Flüchtlingssituation mit all seinen Herausforderungen war Anlass, um jemanden für diesen Tätigkeitsbereich anzustellen. Seit Anfang November hat nun Gerald Engel die Aktivitäten eines Asylkoordinators inne. Die bessere Koordination der zahlreichen Initiativen in den Gemeinden der Kleinregion ASTEG, die Unterstützung der bereits stattfindenden Sprachkurse sowie die Kommunikation zu den professionellen Institutionen, Quartiergebern und Gemeinden, zählen zu seinen Aufgabengebieten.

Beschäftigungsintitiative „Generation 50+“

Ermöglicht wird diese Anstellung auch durch die Aktion „gemA“ (Gemeinnützige Arbeit für die Generation 50+), mit der den Gemeinden, gemeinnützigen Einrichtungen und Non-Profit-Organisationen ein attraktives Beschäftigungsmodell in Form einer Arbeitskräfteüberlassung angeboten wird. Ein Dienstnehmer wird dabei vom Verein „Jugend und Arbeit“ angestellt und den oben genannten Organisationen überlassen. Die darüber hinasugehende Finanzierung erfolgt durch das Arbeitsmarktservice (AMS) und das Land Niederösterreich. „Ich hoffe, dass diese Initiative weitere Nachahmer finden wird. Das gemA Förderungsmodell bietet jedenfalls die Gelegenheit Arbeitsplätze in gesellschaftspolitisch relevanten Bereichen zu schaffen und das zu besonders günstigen Konditionen. Die Kosten für die Organisation, Einrichtung oder Gemeinde belaufen sich bei einer 40-Stunden Anstellung auf lediglich 350 Euro pro Monat“, so Kurt Steinbauer, Leiter der AMS-Bezirksstelle Zwettl.

Infoveranstaltung geplant

Für Dezember ist eine Infoveranstaltung zum Thema Asyl vorgesehen, wo die Bevölkerung rund um die Kleinregion ASTEG mit aktuellen, objektiven Informationen – unter anderem durch Mitarbeiter des Landes Niederösterreich – versorgt wird (Weitere Infos folgen).


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