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BEZIRK ZWETTL. Der Bezirk Zwettl schreibt grüne Zahlen, zumindest wenn es um die Insolvenzentwicklung 2016 in unserer Region geht. Denn da ist die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen als auch die der Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr gesunken, meldet der Gläubigerschutzverband Creditreform.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Sechs Unternehmensinsolvenzen und damit um drei weniger als noch 2015 verzeichnet unser Bezirk. Vor allem der Rückgang an Privatinsolvenzen von 17 (2015) auf 7 im Jahr 2016 ist bemerkenswert. Niederösterreichweit sanken zwar ebenso die Unternehmensinsolvenzen von 849 auf 828 (österreichweit +2,1 Prozent), aber die Privatinsolvenzen stiegen von 1198 im Jahr 2015 auf 1211 im vergangen Jahr.

Am stärksten betroffene Branchen

Die Branchen mit den meisten Insolvenzen sind österreichweit das Bauwesen (+9,8 Prozent), Übrige (+5,2 Prozent) und das Kredit- und Versicherungswesen (+4 Prozent). Weniger Insolvenzen gab es von 2015 auf 2016 in der Verkehrs- und Nachrichtenübermittlung (-9,6 Prozent), in der Sachgütererzeugung (-7,8 Prozent) und im Beherbergungs- und Gaststättenwesen (-6,4 Prozent).

Ursachen für Firmeninsolvenzen

Die Hauptursachen der Insolvenzen liegen laut dem Österreichischen Verband Creditreform in Managementfehlern, gefolgt vom Kapitalmangel und dem Preisdruck aufgrund des Wettbewerbs. Betroffen sind vor allem Klein- und Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern. 15 Prozent aller Insolvenzen wurden als Sanierungsverfahren eröffnet.


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