Kreditfinanzierung statt Kontoüberziehung
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Kreditfinanzierung statt Kontoüberziehung

AK-Konsumentenberater Österreich AK-Konsumentenberater Österreich, Tips Redaktion, 19.02.2018 08:49 Uhr

Mein Konto ist schon länger im Minus und dafür verrechnet mir die Bank eigentlich recht hohe Zinsen und erhöhte Kontoführungsgebühren. Die Rückzahlung bzw. Reduktion der Überziehung gelingt, nicht zuletzt wegen der Unübersichtlichkeit, nur sehr schleppend. Was kann ich tun?

Wenn Sie Ihr Girokonto längerfristig als Kreditkonto nützen, werden Sie ordentlich zur Kasse gebeten. Die Zinsen, die bei einer Kontoüberziehung verrechnet werden sind wesentlich höher als Kreditzinsen. Zur Zinsenbelastung kommen bei einigen Banken auch erhöhte Kontoführungsgebühren zur Verrechnung. Und wurde kein Kontorahmen mit der Bank vereinbart oder der vereinbarte Rahmen überschritten, werden zu den genannten Belastungen auch noch erhöhte Sollzinsen verrechnet.

Eine Umschuldung kommt billiger und schafft Überblick

Ist man bereits in die missliche Lage geraten und das Konto ist im Minus, sollte rasch gehandelt werden. Eine Umschuldung auf einen Kredit kann aufgrund der niedrigeren Zinsen die finanzielle Belastung verringern. Außerdem führt die Trennung von Kredit und Kontoeingängen dazu, die Übersicht zu bewahren.

Tipps:

  • Langfristig sinnvoll wird eine Umschuldung aber nur mit anschließender Disziplin bei den Ausgaben und bei den Ratenzahlungen sein.
  • Das Führen eines Haushaltsbuches kann für die Kontrolle der Ausgaben sehr hilfreich sein.
  • Vermeiden Sie Kontoüberziehungen für Konsumzwecke.
  • Auch bei Kreditkonditionen vergleichen und verhandeln.
  • Informationen zu den Kosten und Zinssätzen finden Sie im AK-Bankenrechner

Weitere Informationen  finden Sie auf www.ooe.konsumentenschutz.at.

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