Anti-Gelsenmittel

Anti-Gelsenmittel

AK-Konsumentenberater Österreich AK-Konsumentenberater Österreich, Tips Redaktion, 17.06.2019 08:54 Uhr

Die Temperaturen steigen und damit auch die Anzahl der Gelsen. Zahlreiche Mittel versprechen den lästigen Viechern den Garaus zu machen. Aber wie verträglich sind diese Repellents für uns Menschen? Der Konsumentenschutz der AK OÖ hat das gesundheitsgefährdende Gefahrenpotential der Wirkstoffe von Anti-Gelsenmittel genauer unter die Lupe genommen. Produkte mit dem Wirkstoff DEET können nicht empfohlen werden.

Drei Wirkstoffe mit unterschiedlichem Gefahrenpotential: In den Produkten aus österreichischen Drogeriemärkten oder Apotheken sind drei Wirkstoffe zu finden, die ein sehr unterschiedliches Gefahrenpotential aufweisen.

Unbedenklicher Wirkstoff Icaridin: Das chemisch synthetische Icaridin gilt als effektiver Wirkstoff gegen Stechmücken. Der Wirkstoff hat die geringste hautschädigende Wirkung, sollte aber nicht für Kinder unter zwei Jahren verwendet werden.

Extrakte des chinesischen Eukalyptusbaumes bedingt empfehlenswert: Aufgrund ihrer potentiell Allergien auslösenden Wirkung sind die Extrakte des ätherischen Zitroneneukalyptusöls (Citriodiol, PMD, o.ä.), die sich auch synthetisch herstellen lassen, nur bedingt empfehlenswert. Außerdem erhöht das ätherische Öl die Lichtempfindlichkeit der Haut.

Wirkstoff DEET in unseren Breiten nicht empfehlenswert: Der Wirkstoff Diethyltoluamid (DEET) hat eine haut- und augenreizende Wirkung. Das Mittel treibt einem Tränen in die Augen und reizt die Schleimhäute. Bei empfindlichen Personen – etwa Kindern – kann es Krämpfe auslösen. Zudem greift es Kunststoffoberflächen, etwa von Sonnenbrillen, an.

Weitere Details zu Anti-Gelsenmittel finden Sie auf ooe.konsumentenschutz.at.

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