Ballaststoffe

Martina Enthammer, Leserartikel, 08.02.2017 13:32 Uhr

Ballaststoffe sind unverdauliche Nahrungsbestandteile. Sie kommen überwiegend in Getreide, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse und Kartoffeln vor. Tierische Produkte verfügen über keine Ballaststoffe. Ballaststoffe sind unentbehrlich für eine gesunde Lebensweise.

Denn sie haben die Fähigkeit im Magen-Darmtrakt aufzuquellen. Dadurch sorgen sie für eine längere Sättigung und begünstigen eine gesunde Darmflora. Durch den Reiz auf die Darmwand regen sie die Verdauung an und vergrößern das Stuhlvolumen.  Eine ballaststoffreiche Ernährungsweise fördert das ausgiebige Kauen. Dadurch wird man schneller satt, was auch für eine Gewichtsreduktion hilfreich sein kann. Viele Zivilisationskrankheiten werden mit einer niedrigen Zufuhr an Ballaststoffen in Zusammenhang gebracht. Ballaststoffe haben eine positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Die Kohlenhydrate aus den Ballaststoffen werden vom Darm langsamer aufgenommen, dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Essen nicht so steil an. Besonders Diabetiker sollten auf eine ballaststoffreiche Ernährung achten. Darüber hinaus haben sie die Fähigkeit den Cholesterinspiegel zu senken und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Ihr Bindungsvermögen und die Anregung der Darmperistaltik senkt scheinbar auch den Anteil krebserregender Stoffe im Dickdarm.

Um die positive Wirkung und Bekömmlichkeit von Ballaststoffen erfahren zu können, ist es wichtig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.  Es wird empfohlen, täglich mindestens 30 g Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Die geforderte Menge erreichen in unseren Breiten die Wenigsten.  Jedoch sollte die Ernährung nicht von heute auf morgen auf ballaststoffreiche Kost umgestellt werden. Ansonsten kann es sein das Blähungen, Bauchschmerzen oder ein unangenehmes Völlegefühl entstehen. Darum ist es ratsam, sich langsam an eine höhere Ballaststoffzufuhr zu gewöhnen.

 

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