Mein Sprachkurs im Big Apple

Sylvia Huber Sylvia Huber, Tips Jugendredaktion, 01.08.2018 11:55 Uhr

Zwei Wochen den American Dream erleben und gleichzeitig mein Englisch aufbessern – das war mein Plan im August 2017. Mit der Organisation EF Education First bin ich nach New York aufgebrochen und habe dort eine Sprachschule besucht und auf einem Campus gewohnt.

Meine Gründe für diese Reise waren vielfältig. Ich wollte schon lange in die USA, Freunde aus der ganzen Welt finden und mein Englisch verbessern. Nach gründlichem Recherchieren habe ich mich Ende 2016 dafür entschieden, meine Reise mit EF Education First anzutreten, die auch Auslandssemester und -jahre anbieten. Durch Informationen und ein Treffen wurde ich auf meinen Auslandsaufenthalt vorbereitet, sodass ich im August mit meinem Koffer und Rucksack losstarten konnte.

 

Leben auf einem amerikanischen Campus

Gewohnt habe ich auf einem Campus in Tarrytown, einem typisch amerikanischen Vorort, etwa eine halbe Stunde von New York City entfernt. Dort befand sich auch die Sprachschule, eine Cafeteria, ein Fitnessstudio, ein Hallenbad und zahlreiche Plätze um sich in der Freizeit in der Sonne zu entspannen. Auch Veranstaltungen wie Grillabende, Tanzkurse und Sportwettbewerbe wurden angeboten und Langeweile hatte keine Chance.

 

Unterricht in den Sommerferien?!

Da ich mich für den Sommerkurs angemeldet hatte, fand der Unterricht fünfmal pro Woche zu je vier Einheiten statt. Obwohl ich eigentlich Sommerferien hatte, war das aber kein Problem, da wir interessante Themen hatten, viele Teamarbeiten machten und unsere Lehrer sich gern auch über nichtschulische Angelegenheiten unterhielten. Da mein Englisch vor Beginn meines Sprachkurses überprüft wurde, wurde ich in eine passende Klasse eingeteilt und hatte somit kein Problem im Unterricht.

 

New York, New York

Natürlich war ich aber nicht nur auf dem Campus, sondern bin mit den anderen so oft ich konnte mit dem Zug nach New York City. Diese Stadt ist wirklich genauso wie man sie sich vorstellt: voller Hochhäuser, Menschen und unzähligen Geschäften. Ich war auf dem Times Square, dem Rockefeller Center, habe das Empire State Building gesehen und war im Central Parc. Selbstverständlich war auch Zeit zum Shoppen und New York ist definitiv die perfekte Stadt dafür. Einer der Höhepunkt war auf jeden Fall das Baseball-Spiel zwischen den New York Yankees und den Boston Red Sox im Yankee Stadium. Dort hat man die Leidenschaft der Amerikaner zum Sport richtig gespürt.

 

Freunde aus aller Welt

Toll war auch, dass ich in diesen zwei Wochen so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt habe. So habe ich nicht nur die amerikanische Kultur erlebt, sondern auch von den Kulturen der anderen erfahren. Am besten angefreundet habe ich mich mit Leuten aus Deutschland, Mexiko, Polen, Argentinien, Japan und Spanien und es war echt interessant von ihren Leben zuhause zu hören.

 

Rund um die Uhr English

Da mir in diesen zwei Wochen kaum etwas anderes übrig blieb, als Englisch zu reden, war ich gezwungen, das rund um die Uhr zu tun. Glücklicherweise habe ich mich schon in der Schule zuhause nicht so schwer getan, also gab es schon nach den ersten Tagen kaum mehr Verständnisschwierigkeiten. Nach einiger Zeit ging es dann ganz automatisch und ich merkte gar nicht mehr, dass alles auf Englisch war. Auch der Unterricht hat mir in dieser Hinsicht sehr geholfen. Wir haben mit den verschiedensten Medien wie Tablets und PCs gearbeitet und da uns eben Muttersprachler unterrichtet haben, war der Zugang zur englischen Sprache noch intensiver.

 

Ich habe in den zwei Wochen so viel erlebt und gelernt, wie ich es sonst nie getan hätte. Ich habe so viele neue Freunde kennengelernt und mein Englisch um einiges verbessern können. Weiters bin ich verantwortungsbewusster und selbstständiger geworden, da ich alleine von Wien nach New York geflogen bin und so weit weg von zuhause war. Ich bin auch unendlich dankbar für die vielen Erfahrungen, die ich in Tarrytown und New York gemacht habe und denke immer noch gerne an meine Zeit im American Dream zurück.

 

Mehr Informationen zu EF auf https://www.ef.co.at/

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