Auf den Schrocken in Hinterstoder - schroffer Aussichtsberg

Tips Blogger Tips Blogger, Tips Redaktion, 02.08.2018 12:00 Uhr

Schroffe Schönheit

Ich bin ja echt ein absoluter Fan von schroffen Gebirgen. Ich finde es schön über der Baumgrenze zu wandern und ein bisschen zu klettern. Letztes Wochenende haben wir uns für eine Bergtour auf den Schrocken in Hinterstoder entschieden. Es ist nicht mein erster Besuch dieses aussichtsreichen 2281 m hohen Berges, dennoch freue ich mich jedes Mal wieder darauf.

Entweder beginnt man die Wanderung im Tal bei der Talstation Höss Bergbahn oder man lässt sich von Gondel und Sessellift bis zum Hutterer Höss Boden auf 1827m schaukeln. Ab dem dort idyllisch gelegenen Schafkogelsee wandert man kurz in Serpentinen auf einem breiten Weg durch die letzten Latschen um oben auf einem wunderschönen Gras bewachsenen Plateau bereits den Gipfelgrat zu sichten. Es ist der Weg Nr. 40 und 41 der einen über ein blumenreiches Almengebiet zum Schafkogel führt. Dieser Wanderweg ist auch für Familien geeignet.

Ein mix aus Wiesenweg und SeilversicherungDer Weg schlängelt sich vom auf 1900m gelegenen Schafkogel in steilen Serpentinen schnell in Richtung Gipfel. Je weiter man nach oben gelangt umso karger wird die Vegetation. Ein Meer aus Stein und Fels liegt links und rechts vor einem. Blickt man zurück sieht man die wunderbaren Seen und das saftige Grün der Hutterer Höss.

Im oberen Bereich des Weges wird der Weg etwas schmäler und Trittsicherheit wird erforderlich. Einige schwierigere Passagen die auch Absturzgefahr in sich bergen, wie die Gedenktafeln erahnen lassen sind mit Stahlseilen versichert und lassen sich geschwind meistern.Viele lassen hier Ihre Wanderstöcke zurück, meiner Meinung nach lohnt es sich aber diese mitzunehmen denn weiter oben sind diese wieder gerade beim Abstieg sehr hilfreich.Es geht einige Seilversicherte Passagen weiter aufwärts bis man schon kurz unterhalb des Gipfels wieder auf einen normalen Weg wechselt.

RundumblickOben angekommen wird man mit herrlicher Aussicht belohnt. Aufhalten konnten wir uns nicht allzu lange, weil wir in der Ferne schon das Gewitter herannahen gesehen haben und ich alles andere als ein Risikofreudiger Mensch bin. Bei Gewittergefahr sollte man alle ausgesetzten Gratwanderungen und Seilversicherungen tunlichst meiden. Also haben wir diesmal keine Gratwanderung zu den Nachbarbergen dem Pyhrnerkampl und dem Hochmöbling vorgenommen. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.

 

Eingesendet von:

Sabine Knoll

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