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LINZ. Einen Eklat gab es um die Fällung von Bäumen im Bauernbergpark. Denn: Die übliche Vorgehensweise bei Fällungen wurde nicht eingehalten, eine Freigabe vom zuständigen Referenten nicht erteilt.

Symbolfoto (Foto: Parilov/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: Parilov/Shutterstock.com)

Der Bauernbergpark ist eine der bedeutendsten Parkanlagen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Seit 2004 wurde die Parkanlage gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt unter Schutz gestellt. Nun wurden dort einige Bäume gefällt. „Diese Maßnahme war weder mit mir als Grünreferent abgestimmt, noch wurde ich darüber im Vorfeld informiert. Es handelt sich um einen Alleingang der Verwaltung, der nicht ohne Konsequenzen bleiben wird. Ich hätte einer solchen Baumfällung sicher nicht zugestimmt“, so Vize-Bürgermeister Bernhard Baier. „Zu Recht sind viele Menschen verärgert und aufgebracht. Mir geht es nicht anders. Schließlich laufen gerade intensive Bemühungen mehr Bäume im Stadtzentrum zu pflanzen und daher ist diese Baumschlägerung absolut nicht nachvollziehbar“, so Baier weiter.

Vereinbartes Vorgehen nicht eingehalten

Für Baumfällungen in Parks und Grünanlagen bestehen ganz klare Regeln, die auch mit der Baumrettungsinitiative vereinbart sind. Der interne Ablauf sieht vor, dass auf Seiten der Verwaltung ein Gutachten zu jeder geplanten Baumfällung erstellt wird. Diese Empfehlung wird dem politischen Referenten vorgelegt und im Falle einer Freigabe der Baumrettungsinitiative übermittelt sowie auf der Webseite der Stadt Linz veröffentlicht. „Eine transparente Vorgehensweise, die auch in der Praxis bislang gut funktioniert. In diesem Fall allerdings nicht und das werde ich sicher nicht hinnehmen“, betont Vize-Bürgermeister Bernhard Baier abschließend.

„Es muss ein für allemal klar sein, dass in städtischen Parkanlagen keine gesunden Bäume gefällt werden dürfen – zu welchem Zweck auch immer“, erklärt auch Umweltstadträtin Eva Schobesberger.


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Berger Erwin
Berger Erwin
20.11.2020 21:17

Weihnachtsbaum

Vor 15 Jahren wurde etwas vereinbart wovon die heutigen politischen Sesselfurzer nichts wissen und wissen wollen. Da kann man sich dann wieder einmal unheimlich wichtigmachen! Typisch ÖVP


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