Ein Fünf-Personen-Stück für 50 Zuschauer zum fünfjährigen Jubiläum: Kunsthalle Mühlviertel feiert
AIGEN-SCHLÄGL. Auf ungewöhnliche Art wird in der Kunsthalle Mühlviertel das fünfjährige Bestehen gefeiert. Denn hier hat man Nestroys Theaterstück „Frühere Verhältnisse“ hergenommen und entsprechend adaptiert. „Mord in der Kunsthalle“ wird ab 16. Juni fünfmal für je 50 Zuschauer aufgeführt.

Eine Jubiläumsausstellung und übliche Reden waren Angela Berger zu wenig. Sie hatte deshalb die Idee zum Theaterstück, das von fünf Darstellern der Theatergruppe Helfenberg aufgeführt wird. Seit etwa zwei Monaten laufen die Proben, bei denen Günter Wolkerstorfer direkt mit den Spielern die einzelnen Kapitel erarbeitet. So entsteht ein perfekt auf die Kunsthalle Mühlviertel angepasstes Werk, bei dem auch ein Blick in die Zukunft geworfen wird. „Nestroys Stück als Basis erkennt man wieder, wir haben nur einige Kapitel dazugeschrieben“, verrät Regisseur Gü Wolkerstorfer. Neben ihm stehen Wernher Keplinger, William Mason, Sissi Pfann und Sylvia Wondraschek auf der Bühne.
Rechtzeitig Karten sichern
An fünf Terminen wird das Stück “Mord in der Kunsthalle“ aufgeführt. „Die Zuschauerzahl ist limitiert auf 50, weil wir auch 50 Jahre in die Zukunft schauen“, rät Angela Berger, sich rasch Plätze zu reservieren.
Im Herbst folgt übrigens noch ein musikalisches Jubiläumsfest mit zwei Musikgruppen.


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