Die Tierwelt der Region auf Film gebannt
AIGEN-SCHLÄGL. Ganz der Filmerei verschrieben hat sich Werner Galischko. Er ist der einzige Tierfilmer der Region und hat bei seiner Tätigkeit bereits viele „tierische“ Freundschaften geschlossen.

Nicht viele Menschen können belegen, dass ihnen ein wilde Bisam aus der Hand frisst: Einer davon ist Werner Galischko, Tier und Naturfilmer aus Aigen-Schlägl. Seit Jahren zieht es ihn fast täglich und bei jeder Witterung an die große Mühl oder die vielen weiteren landschaftlichen Besonderheiten der Region. Mehrere Stunden verbringt er dann an diesen Orten und fängt mit seiner Kamera alles ein, was da so kreucht und fleucht.
Geduld, Ausdauer und GlückGanz bewegend für ihn war die Begegnung mit dem Bisam „Fredi“ in der Nähe der Furtmühle (Gemeinde Lichtenau). Weil Galischko immer wieder dorthin kam, um die Tiere zu filmen, wuchs das Vertrauen. „Eines Tages fraß er mir dann aus der Hand“, erzählt der Pensionist. Er gab ihm sogar einen Namen. Fredi heißt der Nager. Viele Wildtiere kennen bereits Galischko und seine Kamera: „Als Naturfilmer brauchst du Geduld, Ausdauer und eine ordentliche Portion Glück. Außerdem musst du die Tiere kennen, die du filmst.“ Außerdem lernt man bei den täglichen Beobachtungen den Charakter und die Eigenschaften der Tiere hautnah kennen. Viele Tiere, die Galischko filmt stehen unter Naturschutz. Beispielsweise der Biber, der Bisam, der Eisvogel, der Grau- und Silberreiher, den Weiß- oder den Schwarzstorch.
Einziger Tierfilmer in der RegionSeit Jahrzehnten ist er als Tier- und Naturfilmer aktiv. Für seinen Film „An der großen Mühl“ erhielt er 2008 sogar ein Diplom der Amateurfilmer Linz. „Ich bin eigentlich der einzige Tierfilmer in der Region“, erzählt Galischko weiter. Einige Jahre war der gelernte Elektrotechniker sogar in der Spielfilm-Branche als Techniker tätig. Freuen würde er sich, wenn er sich mit Gleichgesinnten fachlich austauschen könnte. Projekte die Galischko für das kommende Jahr plant, sind unter anderem der Film „Die Moldau von Krumau bis zur Mündung bei der Elbe nähe Prag (Teil II)“ und einen Film über den schönsten Platz Österreichs 2015. Dieser wird - wie bereits bekannt ist - im Fernsehen am 24. Oktober gewählt. Wer Interesse am filmen, sowie an Galischkos Projekten hat, kann sich unter 0660/6960081 melden








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