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AIGEN-SCHLÄGL. Die Tage in ihrer alten Schule sind gezählt: Bis zu den Semesterferien packen die Volksschüler aus Aigen-Schlägl ihre Sachen zusammen und starten das zweite Semester im Übergangsquartier. Denn die Volksschule wird komplett umgebaut und als Lernlandschaft gestaltet.

An der Volksschule Aigen-Schlägl startet die Generalsanierung. Damit sollen Lernlandschaften für die Kinder geschaffen werden, an denen sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Foto: Gemeinde Aigen-Schlägl

Die Schüler der zweiten Klassen übersiedeln ins Kulturhaus; die anderen sechs Klassen werden gleich beim Nachbarn, in der Neuen Mittelschule Aigen-Schlägl, untergebracht. „Es rücken alle ein bisschen zusammen und auch die Räume der Nachmittagsbetreuung können vormittags genutzt werden“, ist Bürgermeisterin Elisabeth Höfler überzeugt, dass die Übergangszeit gemeinsam gut gemeistert wird. Wenn“s so läuft, wie geplant, soll der Umbau im Oktober fertig sein.

Marktplätze entstehen

Mit der Generalsanierung wird das Gebäude innen modernisiert, barrierefrei gestaltet und gleichzeitig dem Wandel von Lernprozessen Rechnung getragen. Es soll ein gestalteter Ort des Lernen, Arbeitens und Zusammenseins entstehen, an dem Kinder ihre Fähigkeiten entfalten können. „In den Schulen will man weg vom starren Frontalunterricht. Wir schaffen deshalb neben normalen Klassen zusätzlich sogenannte Marktplätze, an denen sich die Kinder für Gruppenarbeiten zusammensetzen können“, informiert Höfler.

Derzeit besuchen 136 Kinder die acht Klassen der Volksschule. Die Schülerzahl steigt seit fünf Jahren, der Trend wird weiterhin anhalten.


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