Klimaschutztour quer durch Österreich führte auch zur Landesgartenschau
AIGEN-SCHLÄGL. 819 Gemeinden, 95 Regionen, fünf Etappen: Zum 10. Geburtstag des Programms Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) des Klima- und Energiefonds radeln zwei Oberösterreicher bei der Giro-to-Zero-Tour mit E-Lastenrädern einmal quer durch Österreich, um den rund 4.500 Klimaschutzprojekten, die in den KEMs umgesetzt werden, eine Bühne zu bieten. Auch im Bio.Garten.Eden legten sie einen Zwischenstopp ein.

Auffallen um jeden Preis ist das Ziel von Herwig Kolar und Simon Klambauer, den beiden Initiatoren des Projekts. „Um unser Anliegen am besten vermitteln zu können, erschienen uns Lastenräder als lustiger Aufhänger“, erklären die sportlichen KEM-Manager aus dem Bezirk Urfahr Umgebung, die während der Giro-to-Zero-Tour, die seit 28. Mai läuft, in fünf Wochenetappen mit E-Lastenrädern durch ganz Österreich radeln und alle KEM-Regionen besuchen.
Die Giro-to-Zero-Tour führt die beiden an die Orte des Schaffens, bringt die Akteure vor den Vorhang und gibt möglichst vielen Menschen einen Einblick in die Tätigkeit der KEM-Regionen. Sämtliche Maßnahmen dienen dazu, den Energieverbrauch zu senken, erneuerbare Energien auszubauen und nachhaltige Mobilitätsmodelle einzuführen sowie Bewusstseinsbildung bei regionalen Akteuren zu betreiben.
„Die Menschen in der Region wissen noch viel zu wenig über die KEM-Regionen. Um mehr über unsere Arbeit und unsere Ziele zu vermitteln, haben wir beschlossen, diese Tour zu machen“, erklärt Herwig Kolar.
Ressourcen schonen
Im Bio.Garten.Eden angekommen, haben die beiden KEM-Manager ein lustiges und zugleich informatives Quiz veranstaltet, bei dem Rucksäcke verlost wurden. So konnten die Besucher beispielsweise erfahren, dass als bisherige Höchstgeschwindigkeit mit dem Lastenfahrrad bei der Tour 82 km/h gemessen wurden oder der höchste Punkt, den die beiden Klimaschützer während der letzten Wochen passiert haben, auf 1735 Meter liegt.
„Ich freue mich, dass die Beiden Station bei der Landesgartenschau gemacht haben, da auch uns der achtsame Umgang mit Ressourcen sehr am Herzen liegt und wir gerne eine Bühne für Nachhaltigkeitsthemen bieten“, sagt Gartenschau-Geschäftsführerin Barbara Kneidinger.
Programm am Tag der Mobilität
Auch am „Tag der Mobilität“ am 21. September wird es bei der Landesgartenschau im Zuge der europäischen Mobilitätswoche ein aktives und lehrreiches Programm rund um das Thema Klimaschutz geben.
Die wichtigste Aussage, welche die beiden KEM-Manager den Besuchern der OÖ Landesgartenschau in Aigen-Schlägl weitergeben wollten: „Jeder kann zum Klimaschutz beitragen – auch mit Kleinigkeiten.“
Die über 2.000 Kilometer lange Tour wird auf der Website www.giro-to-zero.at dokumentiert.


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