Elisabethpreis für Renate Andraschko
AIGEN-SCHLÄGL. Im Zuge der Jahreshauptversammlung des Sozialsprengels Oberes Mühlviertel (SOM) wurde der Elisabethpreis für besonders verdienstvolles Engagement an Renate Andraschko aus Aigen-Schlägl vergeben.

Renate Andraschko war jahrelang Leiterin des Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes im Bezirk und ist nach wie vor freiwillig engagiert. Während ihrer Dienstzeit hat sie vielen verzweifelten Menschen Hoffnung, Mut und Zuversicht in schwersten Stunden geschenkt. Patentrezept gibt es keines. Jeder Mensch trauert auf seine Weise.
Sie nahm den Preis stellvertretend für viele andere Menschen entgegen.
Freiwilligkeit im Vordergrund
Beeindruckend sind die Leistungen der 260 freiwillig engagierten Mitarbeiter des Sozialsprengels, die sie bei der Jahreshauptversammlung vor den Vorhang holten. So wurden im Jahr 2018 erstmals über 30.000 warme Mahlzeiten zu dankbaren Menschen gebracht. Etwa 6.700 Stunden – Tendenz steigend - wurden für Besuche aufgewendet. Insgesamt wurden im Vorjahr rund 28.000 Stunden freiwillig erbracht, so viele wie noch nie zuvor!
Für die Zukunft gerüstet
Um zukünftige Entwicklungen ging es bei der Klausur der SOM-Funktionäre im Stift Schlägl. Ein wichtiges Ergebnis: Zusammenarbeit gewinnt an Bedeutung. Daher gibt es auf Initiative vom Sozialsprengel das Projekt Glücksquelle Mitmensch. Beim Danke-Fest für alle im Sozialbereich freiwillig engagierten Menschen bedienten die Ehrengäste. Ein Ergebnis sind auch zusätzliche Angebote im Bereich Weiterbildung. Am 19. November gibt es bereits den 2. Workshop zum Thema „Gelassenheit und Souveränität in schwierigen Situationen“ in den Arcus-Werkstätten St. Elisabeth in Altenfelden.


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