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AIGEN-SCHLÄGL. Trotz der weltweiten Konkurrenz ist es dem Modellautoverein Aigen-Schlägl gelungen, die Motorrad-Weltmeisterschaft ins Obere Mühlviertel zu bringen. Für solche Großveranstaltungen sind immer wieder Verbesserungen und Instandhaltungen auf der Strecke notwendig, die dank der Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft möglich sind.

  1 / 3   An der Rennstrecke werden immer wieder Verbesserungen durchgeführt, die mit Hilfe von Sponsoren finanziert werden können. Foto: MAV

Für die Weltmeisterschaft für Modell-Motorräder hat Vereinsobmann Martin Mayrhofer wieder Sponsoren gefunden, damit die nötigen Investitionen getätigt werden können. Unterstützt wird die Veranstaltung etwa von der Sparkasse Mühlviertel West. Für Vorstandsdirektor Klaus Klopf ist das Ganze eine runde Sache: „Die Aktivitäten des Vereins sind für die Region extrem wichtig und wertbringend. Viele Funktionäre arbeiten hier für den sprichwörtlichen feuchten Händedruck. Eine Weltmeisterschaft in den Bezirk zu bringen ist gar nicht hoch genug zu werten, zumal der Bekanntheitsgrad weiter gesteigert wird, und auch durch die Teilnehmer wertvolle Nächtigungszahlen zu erwarten sind.“

Finanzielle Unterstützung kommt außerdem von Strasser Steine, Mercedes Oberaigner und e2 Elektro. „Aigen-Schlägl kann stolz auf die Rennstrecke sein, die international einen sehr hohen Stellenwert hat und laut Fachleuten zu den schönsten der Welt gehört“, meint Anita Stadlbauer von e2 Elektro. Als Wirtschaftstreibende und eine der größten Arbeitgeber der Gemeinde freut es sie ganz besonders, dass die Austragung der Motorrad-Weltmeisterschaft nach Aigen-Schlägl geholt werden konnte. „Eine derart bedeutende internationale Veranstaltung belebt die Region und bringt Einnahmen für Gastronomie und Handel. Wir freuen uns, die Bemühungen und den Einsatz des Modellautovereins als Sponsor unterstützen zu können.“

Wertvoller Wirtschaftsfaktor

Seit der Errichtung der Rennbahn im Jahr 2006 wurden jährlich drei bis vier nationale und internationale Rennen abgehalten. „Pro Rennen sind bis zu 120 Starter gemeldet. Das heißt, es sind mit Mechanikern mindestens 250 Personen vier bis sieben Tage in der Region untergebracht. Ein Plus von jährlich bis zu 2.000 Nächtigungen und genau so viele Abendessen in der örtlichen Gastronomie“, rechnet Martin Mayrhofer vor. Außerdem können wir „Menschen auf unsere schöne Region aufmerksam machen, die sonst nie zu uns kommen würden“, ergänzt der MAV-Obmann.

Die Weltmeisterschaft findet von 4. bis 10. August statt; das Warm Up-Rennen gibt es von 30. Mai bis 1. Juni. Bei jedem Rennen ist freier Eintritt. www.mav-aigen-schlaegl.at


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