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AIGEN-SCHLÄGL/ROHRBACH-BERG. Als schönen Abschluss für die beiden Fusionierungsprozesse gab es jetzt Anerkennungspreise auf Bundesebene. Am Dienstag Abend überreichte Staatssekretärin Sonja Steßl (SPÖ) die Urkunden an die Delegationen aus den Mühlviertler Vorzeigegemeinden.

  1 / 2   Die Delegationen aus den fusionierten Gemeinden freuten sich über die verliehenen Anerkennungspreise. Foto: Fellhofer

Mehr als 90 Projekte aus Bund, Ländern und Gemeinden wurden beim Österreichischen Verwaltungspreis 2016 eingereicht. In der Kategorie „Innovative Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern“ wurde mit einem Anerkennungspreis auch der Prozess gewürdigt, mit dem die ehemals vier Gemeinden Aigen, Schlägl, Rohrbach und Berg die Fusionsprozesse eingeleitet haben. Denn im Vorfeld der Bürgerbefragung gab es viele Informationsveranstaltungen und Dorfabende. Die Jury lobte die Beteiligungsprozesse auch deswegen, weil sie auf die Gegebenheiten der jeweiligen Gemeinden zugeschnitten waren. „So gesehen können diese Partizipationsprozesse eine sehr wertvolle Inspiration sein für Gemeinden, die über Fusionen nachdenken bzw. diese planen wollen“, hieß es in der Bewertung.

Der Verwaltungspreis ist ein Motor, um „die exzellenten Beispiele in die Breite zu tragen und unsere Innovationskraft zu stärken und weiterzuentwickeln“, betonte Kanzleramts-Staatssekretärin Steßl. Über die Auszeichnung freuten sich nicht nur die Bürgermeister Elisabeth Höfler (Aigen-Schlägl) und Andreas Lindorfer (Rohrbach-Berg, beide VP), sondern auch Gerlinde Stöbich. Die gebürtige Aignerin hat beide Fusionsprozesse als externe Beraterin begleitet.


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