Rohrbachs Bezirkskommandant Josef Bröderbauer bleibt Vertreter fürs Mühlviertel

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 12.06.2019 06:00 Uhr

ALTENFELDEN. Bei der Neuwahl der Landes-Feuerwehrleitung wurde Rohrbachs Bezirkskommandant Josef Bröderbauer als Viertelvertreter bestätigt. Er gibt somit den Mühlviertler Kameraden auch in den nächsten fünf Jahren eine Stimme im höchsten Entscheidungsgremium.

Bröderbauers Ziel war und ist es, die besonderen Anliegen und Erfordernisse des Mühlviertels auf Landesebene einzubringen. „Jedes Viertel hat unterschiedliche Herausforderungen. Bei uns ist das etwa die Waldbrandgefahr oder das Hochwasser an der Donau“, sagt der Altenfeldner, der auf die „Feuerwehrer hören und deren Anliegen sehen will“. Neben der Regionalität des Mühlviertels sei es aber ebenso wichtig, die Gesamtheit des oö. Feuerwehr-Wesens zu sehen, ergänzt der Rohrbacher Bezirksfeuerwehrkommandant. „Als Viertelvertreter ist man für das ganze System mitverantwortlich. Von unten nach oben hören, von oben nach unten schauen, was notwendig ist“, nennt er seine Devise.

Regelmäßige Treffen

Bei den zweimal jährlichen Viertelbesprechungen mit den 18 Abschnitts- und Bezirkskommandanten des Mühlviertels werden Themen aktiv diskutiert und beraten. Aktuell geht es vor allem um die neuen Bildungsformate und Ausbildungsbausteine für die erweiterte Grundausbildung. Generell sei das Feuerwehrwesen auf gutem Weg, betont Josef Bröderbauer. „Mit den Neuwahlen im Vorjahr und den vielen jungen Kommandanten ging ein Ruck durch die Feuerwehren. Neue Ideen sind sehr wertvoll, gleichzeitig geht es um den Wissenstransfer an die neuen Führungsverantwortlichen.“

In Sachen Nachwuchs ist das Mühlviertel eine Hochburg, wo besonders intensiv Jugendarbeit geleistet wird, lobt Bröderbauer.

Gemeinsam im Einsatz

Herausforderung ist die Gewährleistung der Tagesbereitschaft. Im Mühlviertel ist diese dank der Feuerwehren mit hohen Mitgliedständen leichter zu erreichen als im Zentralraum. Deshalb sollen Kameraden auch dort zum Einsatz ausrücken, wo sie arbeiten – wenn es für den Betrieb und die Feuerwehr möglich ist. „Zudem holen wir jene Unternehmen vor den Vorhang, die Feuerwehrer unterstützen und ihnen etwa für Einsätze oder Lehrgänge freigeben“, informiert Viertelvertreter Bröderbauer.

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