ALTENFELDEN. Alte Obstsorten bestimmen lassen – das ist auf Einladung von Bio Austria OÖ und dem Naturschutzbund am Sonntag, 29. September am Kleebauerhof möglich.
In vielen alten Obstgärten schlummern die Schätze, von denen kaum mehr jemand den Namen kennt. Bei dem „Tag der alten Obstsorten“ dreht sich alles rund um das Kennenlernen der historischen Früchte und wie man diese veredeln kann.Besucher können zwischen 10 und 16 Uhr Äpfel oder Birnen aus dem eigenen Garten mitbringen. Mindestens fünf typisch ausgebildete, nicht polierte Früchte ohne Druck- und Faulstellen sind dafür nötig. Die Pomologen Siegfried Bernkopf sowie Gabi und Klaus Strasser vom Obstsortengarten Ohlsdorf werden die Sorte an Ort und Stelle bestimmen und die Früchte werden bei einer Sortenschau präsentiert.
Streuobstwiesen anlegen und erhalten
Außerdem findet von 13 bis 17 Uhr ein Streuobst-Seminar mit Ernst Junger von der Biobaumschule Junger statt. Er zeigt, wie solche Streuobstwiesen angelegt und erhalten werden können, wie die Bäume richtig geschnitten oder veredelt werden (Anmeldung: www.lfi.at). Julia Kropfberger vom Naturschutzbund klärt von 14 bis 15 Uhr über die Bedeutung der Streuobstwiese für die Artenvielfalt auf und zwischen 16 und 17 Uhr erfahren die Besucher bei einer Streuobstwiesen-Wanderung mit Siegfried Bernkopf Informatives zu alten Obstsorten und zum Obstgarten. Eine Essig- und Most-Verkostung mit Sommelier Norbert Eder vom Pankrazhof und ein Kinderprogramm runden das Angebot beim Tag der alten Obstsorten ab.
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