Weil er Bewegung in die Elektro-Mobilität bringt: Markus Altenhofer ist KEM-Manager des Jahres
ALTENFELDEN. Sein voller Einsatz gilt dem Kampf gegen den Klimawandel und dem Bemühen um mehr Elektromobilität. Dafür wurde Markus Altenhofer von seinen 99 Kollegen aus anderen Klima- und Energiemodellregionen zum KEM-Manager des Jahres gekürt.

Vor sechs Jahren begann Markus Altenhofer als Manager der Modellregion Donau-Böhmerwald und nahm damit den Kampf gegen Treibhausgase, gegen die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen bei gleichzeitig gesteigerter Wertschöpfung für die Region auf. Eine Menge Projekte hat der 38-jährige Boku-Absolvent seitdem umgesetzt. Er propagiert die Nutzung heimischer Ressourcen fürs Bauen und Heizen, führt pädagogische Projekte durch und gründete mit Mitstreitern die Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald, die inzwischen Photovoltaik-Anlagen auf 35 öffentlichen Dächern installiert hat. „Das ist mein persönliches Leuchtturmprojekt“, sagt Altenhofer, der sich in Zukunft auch dem Thema Energie-Speicherung widmen möchte.
Sein Herz schlägt aber besonders für die Elektromobilität. Und so hat Markus Altenhofer im Vorjahr ein E-Carsharing-Projekt in Sarleinsbach gestartet. Es folgte die Zusammenarbeit mit seinen KEM-Kollegen aus Freistadt und Urfahr-West und der „MühlFerdl“ war geboren. 20 MühlFerdln in fast ebenso vielen Gemeinden des Mühlviertels sollen es werden, 13 Fahrzeuge wurden bereits angeliefert. Ab Dezember können die E-Cars entlehnt werden.
Große KEM-Familie
Stichwort KEM-Kollegen: „Aus vielen sind in der Zwischenzeit gute Freunde geworden. Das ist sehr motivierend für meine Arbeit“, freut sich Altenhofer. Zu seiner Auszeichnung meint er: „Ich war sehr überrascht und fühle mich sehr geehrt über die Wahl zum KEM-Manager des Jahres.“
Zu dieser gratulierte auch Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds und lobte: „Markus Altenhofer bringt Bewegung in das schwierige Feld der Mobilität.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden