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Drei Bürgermeister müssen im Bezirk Gmunden bei Stichwahl um Verbleib kämpfen

Hans Promberger, 29.09.2015 14:32

ALTMÜNSTER/LAAKIRCHEN/PINSDORF. Drei Bürgermeister müssen sich in zehn Tagen nochmals der Wahl stellen. In Altmünster, Laakirchen und Pinsdorf erhielten die Amtsinhaber im ersten Wahlgang keine absolute Mehrheit.

  1 / 2   In Pinsdorf könnte Jochen Wölger der erste FPÖ-Bürgermeister im Bezirk Gmunden werden. Foto: FPÖ

Während in 17 der 20 Bezirksgemeinden die Bürgermeister im ersten Durchgang bestätigt wurden, haben drei Ortsoberhäupter (und ihre Herausforderer) nochmals zehn anstrengende Tage vor sich.

Erster „blauer“ Bürgermeister in Pinsdorf?

Dabei blickt man insbesondere auf Pinsdorf, wo die Chance auf den ersten freiheitlichen Bürgermeister im Bezirk groß wie nie ist. FPÖ-Kandidat Jochen Wölger kam am Sonntag auf 44,3 Prozent und hängte somit SP-Bürgermeister Dietmar Helms um 0,8 Prozentpunkte ab.

Feichtinger fordert in Altmünster Schobesberger

In Altmünster schaffte Elisabeth Feichtinger (SPÖ) mit 39,3 Prozent einen Achtungserfolg. Am Tag vor der Wahl noch vor dem Traualtar, muss die Hochzeitsreise warten. Sie fordert nun ÖVP-Bürgermeister Hannes Schobesberger, der im ersten Wahlgang auf 41,7 Prozent kam.

Zweite Stichwahl für Anton Holzleithner

In seine zweite Stichwahl muss Laakirchens VP-Bürgermeister Anton Holzleithner gehen. Vor sechs Jahren war er als Herausforderer erfolgreich, nun blieb er im ersten Wahlgang acht Prozentpunkte hinter SP-Kandidat Fritz Feichtinger (45,8 Prozent) zurück.

Wahlkrimi in Vorchdorf: Sechs Stimmen Vorsprung für Schimpl

Mit hauchdünnem Vorsprung (sechs Stimmen) vermied Vorchdorfs VP-Bürgermeister Gunther Schimpl den Gang in eine Stichwahl. 2260 Vorchdorfer stimmten für ihn, 2254 für seine insgesamt drei Herausforderer. In Ohlsdorf und Scharnstein, wo vor sechs Jahren die ÖVP-Kandidaten Christine Eisner und Rudolf Raffelsberger die amtierenden SP-Bürgermeister besiegen konnten, verteidigten diese souverän den Posten (Eisner: 52,9%, Raffelsberger: 68,4 %).

2009 gab es ebenfalls drei Stichwahlen (Scharnstein, Ohlsdorf, Laakirchen), wobei jeweils die Herausforderer das Rennen machten.


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