Dokumentarfilm: Natascha
AMSTETTEN. Der Verein Südlfimfest zeigt im Rahmen des Themenschwerpunkts: „Randbedingungen – Leben am Rande der Gesellschaft“ den Dokumentarfilm „Natascha“ von Ulli Gladik.

AMSTETTEN. Der Verein Südlfimfest zeigt im Rahmen unseres Themenschwerpunkts: „Randbedingungen – Leben am Rande der Gesellschaft“ den Dokumentarfilm „Natascha“ von Ulli Gladik.
Natasha lebt in Bresnik, einem ehemaligen Industriestandort in Bulgarien. Um ihre Familie zu ernähren, fährt sie seit drei Jahren mehrmals jährlich nach Österreich um zu betteln. Ulli Gladnik, Regisseurin und Kamerafrau in Personalunion, hat Natasha in Graz kennen gelernt und sie nach vielen Gesprächen über einen Zeitraum von fast zwei Jahren in Bulgarien und Österreich besucht und das Leben der jungen Frau aufgezeichnet. Die von Hand der Regisseurin geführte Kamera erzeugt große Nähe, verliert nie den Respekt vor dem Menschen und lässt sich nicht auf billigen Voyeurismus ein. Keinesfalls will das Gefühl vermittelt werden, Mitleid mit Natasha haben zu müssen, denn sie ist stark und selbstbewusst, lacht und kämpft und weiß sich zu helfen. Gegen Ende des Films wird klar, wie sehr Natashas Hoffnung, dass ihr Sohn Vasko es Dank des Geldes schaffen möge, über ihre eigene Hoffnungslosigkeit hinaus zu wachsen, Motor für ihre Bettelfahrten ist.
Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Filmgespräch mit der Regisseurin und anderen Gästen unter der Leitung von Jürgen Adelmann.
Dienstag, 06. OktoberRathaussaal AmstettenEintritt: € 7,– Schüler und Studenten: € 4,–








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