Abbruch-Kunst: Stahlbeton-Kunstwerk von Arturo Hernándes Alcázar eröffnet
AMSTETTEN. Eine Skulptur, die aus Abbruchresten der alten Messehalle Wieselburg besteht, errichtete der Künstler Arturo Hernández Alcázar am Gelände der Landesberufsschule Amstetten.

AMSTETTEN. Am Gelände der Landesberufsschule Amstetten errichtete der Künstler Arturo Hernández Alcázar eine Skulptur, die aus Abbruchresten der alten Messehalle Wieselburg besteht. Dieses Kunstwerk wurde im Rahmen einer Feier eingeweiht. Arturo Hernández Alcázar erklärte die Hintergründe seiner Skulptur und lud die Schüler ein, Fragen zu stellen.Abbrucharbeit regt zum Denken anUnter den Festgästen war auch die Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer, deren Unternehmen auch Abbrucharbeiten durchführt. Hinterholzer zeigte sich beeindruckt, dass Abbruch-Teile zum Denken anregen.Der Architekt und Projektleiter Michael Rieper erzählte, dass Arturo Hernández Alcázar eigentlich eine Stahlskulptur errichten wollte und beim Recycling-Unternehmen Müller-Guttenbrunn bereits einen Container voll Stahlteile vorbereitet hatte. Doch dann erkannte er, dass in der Region Amstetten Stahlbeton ein treffenderes Material ist. Als die Messehalle Wieselburg abgerissen wurde, musste Arturo Hernández Alcázar schnell reagieren und erklären, welche Teile er für sein Kunstwerk brauche. Dazu musste auch bedacht werden, dass diese auch transportierbar sein müssen.Das Denkmal zeigte gleich von Anfang an, dass es tatsächlich zum Denken und Diskutieren anregt. Dass ein Abbruchstück auch ästhetische Werte in sich tragen kann, wird durch die Skulptur deutlich sichtbar.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden