Historiker Gerhard Ziskovsky verfasste Monumentalwerk
AMSTETTEN. Der Historiker Gerhard Ziskovsky beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Nationalsozialismus im Bezirk Amstetten. Im Zuge dieser Beschäftigung entstand ein zwölfbändiges Werk, das Ziskovsky der Stadtgemeinde Amstetten übergab.

Als Ergebnis seiner langjährigen Forschungen zum Thema „Geschichte des Nationalsozialismus im Bezirk Amstetten“ legte der Historiker Gerhard Ziskovsky in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landeskunde (St. Pölten) eine zwölfbändige Darstellung der NS-Geschichte vor, die den Zeitraum von der Ersten Republik bis zur Entnazifizierung nach 1945 umfasst. Ziskovsky übergab gemeinsam mit Elisabeth Loinig, Leiterin des Instituts für Landeskunde, das monumentale Werk der Stadtgemeinde Amstetten. „Es ist ein monumentales Werk, das Licht in ein dunkles Kapitel der Vergangenheit bringt. Es ist wichtig aus der Geschichte zu lernen, damit sich das Geschehene nicht wiederholt“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer (ÖVP). „Vielen Dank für die Forschungsarbeit“, so der Bürgermeister. „Die zwölf Bände werden im Stadtarchiv Amstetten den Amstettnerinnen und Amstettner künftig zur Verfügung gestellt“, erklärt Haberhauer.


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