Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

AMSTETTEN. Elisabeth Scharangs Drama „Wald“ ist der nächste Film, den der Verein Perspektive Kino in Amstetten präsentieren wird. Zu sehen am Mittwoch, dem 7. Februar um 19.30 Uhr im Jugendzentrum A-Toll Amstetten.

(V. l.) Brigitte Hobmeier und Gerti Drassl in "Wald" (Foto: Wega-Film)
(V. l.) Brigitte Hobmeier und Gerti Drassl in "Wald" (Foto: Wega-Film)

Die 40-jährige Marian (Brigitte Hobmeier) wird Zeugin eines Terroranschlags. Sie bleibt zwar unverletzt, aber die Katastrophe hat seelische Spuren hinterlassen. Kurzerhand packt sie ihre Sachen, lässt ihren Mann zurück und flüchtet in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land, zehn Kilometer entfernt vom nächsten Dorf.

Sie hat keinen Strom, keine Nahrungsmittel, wenig Geld und kein Auto. Und ihre Anwesenheit stört und löst Unruhe im Dorf aus: Was will sie hier? In der Nähe des alten Hauses lebt Marians Jugendfreundin Gerti (Gerti Drassl), die Marians alte Eltern versorgt und den Hof führt.

Früher waren die beiden beste Freundinnen und zogen im Trio mit Franz (Johannes Krisch) tagelang durch die Wälder. Doch Marians Rückkehr befeuert zwischen den dreien alte Konflikte. Gemeinsame Erinnerungen und vergessenen Träume kommen unweigerlich hoch ...

Nach dem gleichnamigen Roman von Doris Knecht erzählt die Drehbuchautorin und Regisseurin Elisabeth Scharang in „Wald“ eine heftige Geschichte, die leise daherkommt. Es geht um Abhängigkeiten, um die Angst, die Kontrolle zu verlieren und um den allem zugrunde liegenden Wunsch nach Freiheit.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden