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60 Pflegestationen und 12 Familienberatungszentren betreibt das Hilfswerk in Niederösterreich.

  1 / 2   (V. l.) Renate Eglseer (Hilfswerk Amstetten), Hilfswerk-Obfrau Michaela Hinterholzer, Karin Baumgartner (Familienberatungszentrum), Angelika Haberl (Hilfswerk Aschbach) Foto: Leeb
Rund 4000 Mitarbeiter sind in ganz Niederösterreich in den  Bereichen Pflege, Betreuung und Beratung beschäftigt. Mithilfe von 1400 Fahrzeugen kommen die hauptsächlich weiblichen Mitarbeiter ihren Aufgaben nach. Ausgehend vom Standort Amstetten, der von Renate Eglseer geleitet wird, werden 225 Kunden in elf Gemeinden versorgt. Den Standort Aschbach leitet Angelika Haberl. Von dort werden sieben Gemeinden mit 110 Kunden betreut. Zukunft Betreuung “Der Bereich „Pflege“ gehört zu den Zukunftsthemen“, betont die Obfrau des Hilfswerks, Michaela Hinterholzer. Betreuung daheim, mobile Beratung und mobile Physiotherapie gehören zu einem steigenden Markt, da die Menschen älter werden. Enge Kooperationen bestehen mit der 24-Stunden Betreuung und es existiert auch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Entlassungsmanagement der Kliniken. So wird ein reibungsloser Übergang von einem ambulanten Aufenthalt zur häuslichen Pflege gewährleistet. „Mundpropaganda bringt derzeit noch immer den größten Zustrom an neuen Kunden, was für die gute fachliche Qualität der Dienstleistung spricht“, erklärt Hinterholzer. Auch will man sich damit gegen die „Damen aus dem Osten“ mit teilweise schwer nachvollziehbaren Ausbildungsplänen abgrenzen. Nachfolger gesucht 30 Prozent der derzeitigen Mitarbeiter werden in den nächsten Jahren selbst in Pension gehen, weshalb Nachwuchspersonal gefragt ist. Diplomkrankenschwestern, Altenfachbetreuer, Pflegehelfer und Heimhelfer sind die begehrten Berufsbilder. Ausbildungen in Palliativpflege ist nur eine fachliche Qualifikation, die neben hohen menschlichen Qualifikationen gefragt sind. Und neben den Klienten selbst müssen auch die Angehörigen mitbegleitet werden. Es bedeutet immer einen Spagat zwischen einer sozialen Organisation und einem wirtschaftlichen Betrieb, erklärt Obfrau Michaela Hinterholzer, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Hilfswerk neben der Erfüllung des sozialen Auftrages auch zu einem Betrieb mit positiven wirtschaftlichen Zahlen zu machen. Leider werden die Förderbudgets immer knapper. Ein Bereich des Hilfswerks ist das Familienberatungszentrum, das in Amstetten von Karin Baumgartner geleitet wird. Trotz vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter, die unentgeltlich Hilfe leisten, werden auch Spenden für Patenschaften benötigt. Mehr Informationen unter www.hilfswerk.at

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