Der Kinderclub in Cavnic ist für alle da
AMSTETTEN. Der Kinder- und Jugendclub, den die Rumänienhilfe vor drei Jahren in Cavnic gegründet hat, erfreut sich guten Zuspruchs.

AMSTETTEN. Die Rumänienhilfe, initiiert von Erika Linninger, richtete vor drei Jahren in der rumänischen Stadt Cavnic einen Kinder- und Jugendclub ein, der jeden Freitag und Samstag von zwei Lehrerinnen betreut wird.
In diesem Club unternehmen die Kinder und Jugendlichen gemeinsame Aktivitäten, wie zum Beispiel Malen und Basteln oder das gemeinsame Feiern eines Geburtstags. Außerdem werden die Kinder von den Betreuerinnen bei Bedarf beim Hausaufgaben machen und beim Lernen unterstützt. Auch Getränke und eine Jause bekommen die Kinder gratis. All das wird von der Rumänienhilfe finanziert. Diese wiederum hat den Flohmarkt als wichtigste Einnahmequelle. Auch Geldspenden werden gern genommen.
Gemeinschaftsgefühl
40 bis 50 Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren kommen regelmäßig zum Kinder- und Jugendclub. Hier finden sie Gemeinschaftsgefühl und Geborgenheit. Das Besondere: Der Club steht allen Kindern offen, unabhängig ob Roma oder nicht und egal welchen Glaubens. Und das Miteinander funktioniert, berichtet Erika Lininger. Kinder gehen viel offener aufeinander zu als Erwachsene. Damit besteht auch Hoffnung, dass diese Kinder auch als spätere Erwachsene weltoffen bleiben und friedlich zusammenleben.
Für den nächsten Transport braucht die Rumänienhilfe für den Kinder- und Jugendclub Kopierpapier, Schreibwaren, Buntstifte, Wasserfarben, Bastelmaterial, Scheren und Wolle. Auch Körperpflege- und Hygieneprodukte werden gern genommen: Bürsten, Kämme, Haarshampoo, Zahnpasta, Seifen, Hautcreme und derlei mehr. Alle Sachspenden können beim Flohmarkt der Rumänienhilfe abgegeben werden.


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