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BEZIRK AMSTETTEN. Die Caritas Sozialstationen in der Region Amstetten zogen Bilanz über das vergangene Jahr 2018.

(V.l.) Birgit Rass (Amstetten-Ostarrichi), Rosemarie Westermayr (NÖ West), Anita Lampersberger (Urltal), Cornelia Kojeder (St. Severin), Markus Lurger (Regionalleiter Mostviertel West) Foto: Leeb

788 Kunden wurden von 139 Mitarbeiterinnen der Caritas in den fünf Sozialstationen Ybbsfeld, Amstetten-Ostarrichi, Urltal, St. Severin und NÖ West betreut. 112.930 Einsatzstunden wurden dabei geleistet und 1.059.056 Kilometer zurückgelegt. Mit 52 Prozent hat die Caritas den größten Marktanteil in der Region Amstetten

Der Regionalleiter für das Mostviertel West, Markus Lurger, dankte seinen Mitarbeiterinnen. Er betonte vor allem deren hohe Flexibilität. Im Pflegebereich weise die Caritas auch eine geringe Personalfluktuation auf, was auf die gute Kultur in den Teams zurückzuführen sei. Kritik und Lob der Mitarbeiterinnen werde ernst genommen und auch in den Mitarbeiterbefragungen erhoben. Hier zeige sich auch die „DNA der Caritas“, die Nächstenliebe. Obwohl es kein ausgewiesenes Ziel des Betriebes ist, wurde im Vorjahr ein Wachstum von acht Prozent erreicht.

Die Aussichten

Laut Prognosen würde sich der Pflegebedarf bis 2050 verdoppeln. Darum wird auch zusätzliches Personal gebraucht. Auch eine gesellschaftliche Aufwertung der Berufe in der Pflege sei notwendig.

Hohe Qualität

Um die finanzielle Benachteiligung in der mobilen Pflege auszugleichen, sei jetzt auch ein Sondertopf des Landes Niederösterreich verfügbar. Die Mitarbeiterinnen leisten eine hohe Qualität in ihren Dienstleistungen. Um diese nicht aufs Spiel zu setzen, müssen die Ressourcen eingeteilt werden. So gilt die Regel, dass Pflege- vor Haushaltstätigkeiten gesetzt werden. Nicht immer können alle Wünsche der Kunden erfüllt werden.

Nächster Lehrgang

Gemeinsam mit dem BFI wurde auch ein Lehrgang zur Heimhilfe geschaffen. Der nächste Lehrgang beginnt am 23. April 2019.


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