Mittelalterliche Funde in Neustadtl

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Norbert St. Mottas Norbert St. Mottas, Tips Redaktion, 23.09.2020 12:42 Uhr

NEUSTADTL/DONAU. Im Zuge des Abrisses des alten Pfarrsaales und eines Nebengebäudes, kam etliches keramisches Material aus dem Spätmittelalter zu Tage.

 

NEUSTADTL/DONAU. An zwei Stellen östlich und nördlich des Pfarrhofes von Neustadtl entdeckte der Hobbyarchäologe Hans Freudenberger in einer Tiefe von zirka 20 – 30 Zentimeter eine Fülle von Keramikscherben.

Bei den meisten dieser Scherben handelt es sich um Grautonware. Diese ist spätmittelalterlich und mit den für diese Epoche typischen Töpferzeichen und -marken versehen.

Auch drei Zierkachelfragmente aus grauschwarzem Ton wurden gefunden. Diese Bruchstücke können in die Zeit um 1500 datiert werden.

Interessant ist auch der Fund eines Fußzapfens, der mit der Tülle – dem Griff – zusammenhängt und von einer Dreibeinschüssel aus dem 16. Jahrhundert stammt.

Gewölbekeller

Die Entdeckung eines gut erhaltenen Gewölbekellers im Ausmaß von drei mal vier Metern, der im Jahre 1962 beim damaligen Bau des Pfarrsaales halb aufgeschüttet und zugemauert wurde, war für Freudenberger keine Überraschung, da sich in seinem Archiv ein Foto dieses Kellers befindet.Unweit des Pfarrhofes hat Freudenberger schon im Jahre 2006 beim Abriss des „Viererhauses“ mehr als 1000 Stück Tonscherben geborgen.

Thomas Kühtreiber vom Institut für Realienkunde des Mittelalters in Krems begutachtete damals die Fundstücke und stellte fest, dass die ältesten Scherben des Fundes sicher aus dem Ende des 12. Jahrhunderts oder aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts stammen.

Für Hobbyforscher Hans Freudenberger ist es immer wieder eine Freude, wenn er solche Funde bergen, reinigen und archivieren kann.

 

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