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BEZIRK. Der Bezirk Amstetten ist einer von fünf Bezirken in Niederösterreich, der auf der Corona-Ampel laut Entscheidung der zuständigen Kommission auf „Rot“ gesprungen ist. Weiters betroffen sind die Landeshauptstadt St. Pölten sowie die Bezirke Bruck an der Leitha, Mödling und Tulln.

Foto: monticello/Shutterstock.com
Foto: monticello/Shutterstock.com

Bezogen auf die vergangenen sieben Tage gibt es laut Ages im Bezirk Amstetten pro 100.000 Einwohner 137,8 aktive positive Covid-Fälle. In Amstetten ist die Zahl der Infizierten von Mittwoch 15 auf Donnerstag 26 gestiegen.

Appell des Bürgermeisters

„Im Verhältnis zur Einwohnerzahl von rund 24.000 ist dieser Wert im Mittelfeld. Wenn wir jedoch die Entwicklung in Österreich und auch unseren Nachbarländern betrachten, steigt die Zahl der infizierten Personen sehr rasch. Daher ersuche ich an dieser Stelle, dass wir alle gemeinsam Abstand halten, den Mund-Nasenschutz tragen und sooft als möglich die Hände waschen oder desinfizieren. So kann es uns gelingen, dass die Ansteckungszahlen in Amstetten stabil bleiben“, appelliert VP-Bürgermeister Christian Haberhauer.

Was „Rot“ bedeutet

Mit der Farbe „Rot“ auf der Corona-Ampel gelten nun auch im Bezirk Amstetten strengere Maßnahmen:

Landeskliniken und Pflegeheime

Besuche in den Landeskliniken werden auf Geburten- und Kinderabteilungen sowie auf Besuche palliativ betreuter Menschen eingeschränkt. Besuche in den Pflege- und Betreuungszentren werden auf täglich zwei Besuche mit höchstens je zwei Besuchern eingeschränkt. In besonders berücksichtigungswürdigen Fällen, etwa bei palliativ betreuten Menschen, können zusätzliche Einzelgenehmigungen erteilt werden.

Kindergärten

Wenn es den Eltern möglich ist, sollen die Kinder zu Hause betreut werden, heißt es vom Land. Grundsätzlich bleiben die Kindergärten aber geöffnet.

Gaststätten

Die Sperrstunde wird nun doch nicht, wie zunächst angekündigt, auf 22.00 Uhr vorverlegt. Hier gibt es also auch bei Ampelfarbe Rot keine Änderungen.


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