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BLINDENMARKT. Derzeit ist ein Besuch beim Friseur nur mit negativem Coronatest möglich. Doch Achtung: die SMS-Nachricht am Handy reicht als Nachweis rechtlich nicht aus.

Friseurin Michaela Steinberger Foto: Privat
Friseurin Michaela Steinberger Foto: Privat

Grundsätzlich ist Michaela Steinberger von Michaela“s Haarstudio in Blindenmarkt mit dem derzeitigen coronabedingt geänderten Ablauf des Friseurbesuches zufrieden: „Das funktioniert gut. Meine Kunden kommen alle getestet ins Studio. Das Problem ist aber, dass viele den Testnachweis nur mit der SMS, die sie nach der Testung erhalten haben, erbringen. Das ist rechtlich gesehen nicht genug“, so die Friseurin.

Testergebnis mit allen Daten

Wichtig sei, das Testergebnis mittels QR-Code im Internet aufzurufen und dieses dann auszudrucken oder einen Screenshot davon am Handy zu machen. „Erst hier ist dann abgesehen vom Testergebnis auch der Name der Person sowie der tatsächliche Zeitpunkt der Testung ersichtlich“, macht Steinkellner aufmerksam. Sie schicke Personen, die nur die SMS als Testnachweis vorzeigen, zwar nicht weg, „aber rechtlich gesehen bin ich nicht ganz dort, wo ich hingehöre“, meint die Friseurin und macht in diesem Zusammenhang auch auf Probleme für ältere Menschen aufmerksam: „Sie sind mit dieser Situation überfordert. Ältere Menschen haben oft kein Smartphone und somit keinen Zugang zum Internet. Für sie wäre es wichtig, gleich bei der Teststraße einen Ausdruck zu erhalten“.

Forderung: Selbsttests vor Ort

Auch Landesinnungsmeisterin Silvia Rupp sieht Verbesserungsbedarf: „Viele vor allem ältere Kunden haben Probleme mit dem Test-Nachweis. Ideal wären Ausdrucke in Papierform. Oder Selbsttests, die vor Ort gemacht werden, um auch Kunden weitab von Teststraßen einen Friseurbesuch zu ermöglichen“.


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