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ASCHBACH. 350 Personen haben am Montag, dem 17. Jänner, an einer Demonstration gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sowie die Corona-Impfpflicht teilgenommen. Insgesamt waren 43 Polizisten vor Ort.

Demo in Aschbach (Foto: Karin Novak)
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„Wir haben am gestrigen Montag in Aschbach 15 Anzeigen wegen Missachtung der Maskenpflicht, vier sonstige Anzeigen (wegen aggressiven Verhaltens) sowie eine Anzeige nach dem Verbotsgesetz verzeichnet. Letztere wurde an die Staatsanwaltschaft St. Pölten weitergeleitet“, informiert Chefinspektor Johann Baumschlager, Pressesprecher der Landespolizeidirektion Niederösterreich.

Großaufgebot der Polizei

Das Großaufgebot der Polizei war sicher die Antwort auf die massiven Ausschreitungen beim Spaziergang vorige Woche in St. Peter/Au. Eröffnet wurde die Demo in Aschbach von Sabine Schneider, gebürtige Aschbacherin, fünffache Mutter, ausgebildete Krankenschwester. Sie setzt sich für die freie Entscheidung zur Impfung und gegen die Impfpflicht ein. Josef Steigenberger, ein laut eigenen Angaben „geprüfter Corona-Demo-Teilnehmer“, berichtete von seinen „negativen“ Erfahrungen. Er versicherte der Polizei, dass er auch „heute in Aschbach“ keine Maske tragen werde, weil es ja ein Vermummungsverbot bei Versammlungen gäbe, und die fünf Anzeigen, die bereits deshalb gegen ihn verhängt worden seien, bis jetzt im Sand verlaufen seien.

Walter Kammerhofer

Der weit über die Grenzen des Mostviertels hinaus bekannte Kabarettist Walter Kammerhofer aus St. Peter/Au nahm ebenfalls an der Demo teil und hielt auch eine Rede. Er soll auch der „Initiator“, zumindest der Namensgeber der Veranstaltung gewesen sein. 


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