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BEZIRK AMSTETTEN. 100, 125, 140 oder 150 Jahre: So lange liegt die Gründung jener Freiwilligen Feuerwehren zurück, die von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) aufgrund ihrer Bestandsjubiläen geehrt wurden. Die Überreichung der Urkunden nahmen die Landeshauptfrau, ihr Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Martin Boyer vor.

Ehrung der FF Euratsfeld (Foto: Matthias Fischer / www.fotomeister.at)
  1 / 8   Ehrung der FF Euratsfeld (Foto: Matthias Fischer / www.fotomeister.at)

Geehrt wurde die FF Euratsfeld (150 Jahre), die Betriebsfeuerwehr Mondi-Neusiedler (140 Jahre), die FF Rosenau, die FF Haidershofen, die FF Greinsfurth, die FF Wolfsbach und die FF Zeillern (jeweils 125 Jahre) und die FF Dorf-Seitenstetten (100 Jahre). „Niederösterreich und die Freiwilligen Feuerwehren zeigen vor, wie man Ehrenamt lebt“, erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und verwies auf die rund 1.700 niederösterreichischen Feuerwehren und ihre etwa 100.000 Mitglieder.

Unterstützung des Landes

„Für uns als Bundesland Niederösterreich ist es eine Selbstverständlichkeit, ein enger Partner der Freiwilligen Feuerwehr zu sein, etwa bei der Förderung zur Errichtung neuer Feuerwehrhäuser oder auch beim Ankauf von Einsatzfahrzeugen durch die Rückvergütung der Mehrwertsteuer“, sprach Landeshauptfrau Mikl-Leitner einen weiteren Aspekt an. Es gehe darum, „die Feuerwehren bei den Herausforderungen von heute und morgen zu unterstützen“. Derzeit würde das Land die Anschaffung von Notstromaggregaten fördern, um auch im Falle eines Blackouts gut gerüstet zu sein, hob Mikl-Leitner hervor. Die Wehren seien „ein wichtiger Teil der Sicherheitsfamilie Niederösterreich“, die aus Bundesheer, Polizei, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband und weiteren Blaulichtorganisationen bestehe.

365 Tage pro Jahr im Dienst

Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber nahm an der Feier teil. Er betonte: „Im Namen des Bezirksfeuerwehrkommandos gratuliere ich den Jubiläumsfeuerwehren! Wir sind stolz, dass sie schon seit so vielen Jahren so wertvolle Dienste für die Bevölkerung leisten! 365 Tage im Jahr – und das mal 100, 125, 140 oder 150 Jahre!“


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