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AMSTETTEN. Nach einem Bombenangriff auf Amstetten im Jahr 1944 haben sich etwa zehn Eisenreichdornacherinnen zusammengefunden und den Brauch des Herbergssuchens initiiert. Dieser wird von ihnen bis zum heutigen Tag gepflegt und ist ein Zeichen der Nachbarschaft und des gelebten Glaubens.

Herbergs-Gruppe in Eisenreichdornach (Foto: Wolfgang Zarl)
Herbergs-Gruppe in Eisenreichdornach (Foto: Wolfgang Zarl)

Traditionellerweise kommen die Pfarrangehörigen von Amstetten Herz Jesu immer zu Mariä Lichtmess (2. Februar) zusammen, um gemeinsam den Rosenkranz zu beten. Danach folgen gemütliche Stunden bei Kaffee und Kuchen.

Eine der „Gründerinnen“ der Gruppe ist Gabriele Binder – sie nimmt auch heute noch gerne an Herbergssuchen-Treffen teil. Die Teilnehmerinnen bemühen sich, den alten Brauch an jüngere Familienmitglieder „weiterzuvererben“.


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