Erfolge für Schachverein Amstetten in Kärnten und in Oberösterreich
AMSTETTEN/ASCHACH/FEFFERNITZ. Beim Donau-Open in Aschach (OÖ) wurde der Amstettner Pero Dumanic im B-Turnier Turnierzweiter. Vereinskollege René Scheuch holte im C-Turnier den Kategoriepreis. Über einen Turniersieg in der C-Gruppe durfte sich der Amstettner Bernhard Mistelbauer beim ersten Carinthian Winter Open des SK Feffernitz freuen.

Zum Abschluss des Jahres fand vom 26. Dezember bis 31.Dezember in Aschach an der Donau das 30. Donauopen statt. Auch dieses Jahr ließen sich fünf Schachbegeisterte aus Amstetten die Gelegenheit nicht entgehen, an diesem Turnier teilzunehmen. Im B-Turnier nahmen Bernhard Mistelbauer und Pero Dumancic teil und im C-Turnier kämpften Günter Rauscher, Josef Wolflehner und René Scheuch um den Turniersieg.
B-Turnier
Im B-Turnier startete Bernhard Mistelbauer mit einem Sieg und Remis in den ersten beiden Runden. In den darauffolgenden Runden spielte er offensiv und mutig, aber leider auch etwas glücklos. Nur ein Remis aus den folgenden vier Runden war nicht genug, um die Kategoriepreise spielen zu können. Mit einem Sieg in der letzten Runde kam Mistelbauer aber zu einem versöhnlichen Abschluss und landete im Mittelfeld.
Pero Dumancic
Pero Dumancic startete mit hervorragenden vier Siegen in das Turnier. Die nächsten zwei Runden kam er trotz jeglicher Bemühung nicht über die jeweilige Punkteteilung heraus, hatte aber noch die Gelegenheit, in der Schlussrunde den Turniersieg anzupeilen. Das gelang ihm leider nicht, jedoch wurde Dumancic hervorragender Turnierzweiter.
C-Turnier
Im C-Turnier hatte Günter Rauscher einen schwierigen Start. Nach der zweiten Runde konnte er aber durchstarten und bis zum Ende des Turnieres 2,5 von sieben Punkten sammeln. Josef Wolflehner verlor in der ersten Runde, da ihm die Zeit ausging. Danach schien er aber auf einem unaufhaltsamen Siegeszug zu sein und gewann drei Partien infolge. In der fünften Runde war er aber gegen seinem Gegner chancenlos. Bis zum Ende des Turnieres gelang es ihm, noch einen zusätzlichen Punkt zu sammeln und somit das Turnier mit vier von sieben Punkten abzuschließen.
René Scheuch
René Scheuch startete erfolgreich ins Turnier. Bis in die vorletzte Runde verlor er keine Partie und sammelte mit zwei Remis und drei Siegen vier Punkte. Jedoch verlor er die fünfte Runde gegen seinen Gegner und der Turniersieg war außer Reichweite. Im Kampf um die Kategoriepreise konnte Scheuch dann aber in der letzte Runde souverän aufspielen und den fünften Punkt einfahren. Somit belegte er mit fünf von sieben Punkten den vierten Rang des Turniers und kam in die Preiswertung.
Carinthian Winter Open Feffernitz
Gleich zu Beginn des neuen Jahres spielten die beiden Amstettner Günter Rauscher und Bernhard Mistelbauer beim ersten Carinthian Winter Open des SK Feffernitz mit und waren in der C-Gruppe heiß auf den Sieg. Während Rauscher mit einem Fehlstart in die ersten zwei Runden startete, legte Mistelbauer hier den Grundstein zum Turniersieg. Vor allem in der zweiten Runde, als er aus einer schwierigen Situation heraus Materialgewinn erzielen konnte, puschte ihn das ungemein. Dann konnte Rauscher auch endlich seinen ersten Zähler in der 3. Runde nach einem Kurzeinsatz einfahren, und Mistelbauer holte in der längsten Partie des Tages den vollen Zähler.
„Schachliche Leckerbissen“
In der vorletzten Runde boten die beiden Amstettner den Zuschauern „schachliche Leckerbissen“ an. In Rauschers Partie wurden herrliche Opferkombinationen von den Kontrahenten geboten. Der Obmann des SV Amstetten zeigte, dass er die Varianten besser berechnet hatte: Er gewann folgerichtig die Partie. Währenddessen wurde Mistelbauer im Spitzenspiel vor die Aufgabe gestellt, mit Springer und Läufer seinen Gegner Matt zu setzen. Dies gelang mit Bravour, vierter Punkt im vierten Spiel.
Turniersieg für Mistelbauer
In der letzten Runde konnte sich Mistelbauer wieder sehr schnell durch einen Figurengewinn den Sieg sichern. Rauschers Partie war ziemlich ausgeglichen, jedoch konnte er mit einer Kombination die Qualität gewinnen und diese zu einem vollen Punkt verwerten. Somit belegte Rauscher in der Schlusstabelle den achten Platz mit drei Punkten, während sich Mistelbauer ungeschlagen mit fünf aus fünf Punkten den Turniersieg holte.


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