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AMSTETTEN. Im Rahmen des Sommerarbeitsprogrammes der Volkspartei Amstetten trafen sich Vzbgm. Dieter Funke, Fraktionsobmann GR Markus Brandstetter und StR Andreas Gruber mit Direktor Christian Rädler und Baumeister Manfred Schaufler der NÖ Wohnbaugruppe. Inhalt des Gespräches war die Zukunft und Weiterentwicklung des Wohnbaues in Amstetten, einem der Arbeitsschwerpunkte der ÖVP Fraktion.

Direktor Christian Rädler und Baumeister Manfred Schaufler von der NÖ Wohnbaugruppe trafen sich in Amstetten mit Vzbgm. Dieter Funke, Fraktionsobmann GR Markus Brandstetter und StR Andreas Gruber um vor Ort über die Ist-Situation und mögliche zukünftige Projekte in Amstetten zu sprechen

AMSTETTEN. In einem ersten Schritt ging es bei dem Gespräch um den Austausch über aktuelle Bauvorhaben und Projekte sowie neue Wohnformen. Dabei kann die Wohnbaugruppe auf zahlreiche erfolgreiche Projekte in Amstetten und ganz Niederösterreich verweisen. Für die Volkspartei ist neben leistbaren Wohnen in Amstetten vor allem auch das Thema Generationenwohnen und Junges Wohnen ein großes Anliegen.

Modell für Start-Wohnungen

„Wir konnten mit unserer Initiative 2014 im Gemeinderat ein gemeinsames Modell für Start-Wohnungen entwickeln, dass die Gemeindeeigenen Wohnungen betrifft. Jedoch geht es uns um neue Wohnungen die den jungen Menschen ein erstes Heim mit entsprechender Lebensqualität bietet. Voraussetzung sind jedoch Baurechtsgründe die den Wohnbaugenossenschaften zur Verfügung gestellt werden. Diese bleiben im Eigentum der Gemeinde und erspart den Bauträgern die Kosten für den Grundkauf und somit können Wohnungen billiger angeboten werden. Aber auch die Gemeinden profitieren – diese erhalten für ihre junge Bevölkerung leistbaren Wohnraum und zusätzlich Pachtzahlungen aus den bebauten Grundstücken.

Mobilität und Wohnen

Aber auch die Themenbereiche Mobilität und Wohnen stellen aus Sicht der Volkspartei eine Chance für Amstetten dar. Hier bietet Amstetten als Schnittpunkt des öffentlichen Verkehrs die besten Voraussetzungen. „Wenn wir heute bereits über Modelle nachdenken wo Wohnraum gleichzeitig mit z.B. Citybus-Jahreskarten, einem Carsharing System oder einem E-Bike-Leihsystem angeboten werden, erhalten wir einen echten Mehrwert. Einerseits müssten dadurch weniger teure Parkplätze bei Hausanlagen errichtet werden, hätten Innerstädtisch optimierten Verkehr und dadurch auch eine Verbesserung der Lebensqualität in Amstetten. Aber auch die laufenden Kosten der Haushalte könnten sich reduzieren, wenn das Zweitauto familienintern eingespart werden könnte“, möchte Brandstetter diese Ideen vorantreiben.


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