Firmenbesuch bei Amstettner Vergoldermeister
AMSTETTEN. Martin Fuchs führt das Handwerk des Vergolders und Staffierers in der Bezirkshauptstadt aus. Dieses ist seit 2017 immaterielles Kulturerbe der UNESCO.

SPÖ-Kulturstadträtin Elisabeth Asanger und Vizebürgermeister Anton Katzengruber (SPÖ) besuchten rund um Weihnachten Vergoldermeister Martin Fuchs in seiner Werkstatt. Fuchs, der das Unternehmen seines Vaters weiterführt und selbst 1987 die Meisterprüfung abgelegt hat, ist einer von wenigen Menschen österreichweit, die dieses immaterielle UNESCO-Kulturerbe ausüben.
Zusammenarbeit mit Stadtgemeinde
Beim Rundgang in der Werkstatt besprach Fuchs mit Asanger und Katzengruber die Zusammenarbeit seines Unternehmens mit der Stadtgemeinde. So habe seine Firma zusammen mit Bürgermeister Johann Pölz (SPÖ) die barocken Altäre in der Agatha Kirche renoviert, ehe 1989 unter Bürgermeister Herbert Katzengruber (SPÖ) die Restaurierung der Holztram-Decken im Schloss Ulmerfeld durchgeführt wurde. Auch die Wiedereinsetzung der durch einen Brand schwer beschädigten Einrichtung der Klosterkirche hatte Fuchs durchgeführt.
„Historisch bedeutender Beruf“
„Historisch bedeutende Berufe wie der des Vergolders sind ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Vielfalt in Amstetten. Deshalb freue ich mich, dass dieses spannende Handwerk, welches zurecht als Kulturerbe Anerkennung findet, von einem Amstettner Vergoldermeister ausgeübt wird“, so Asanger anlässlich des Firmenbesuches.


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