Spatenstich für Sicherheitszentrum in Haag
STADT HAAG. In Haag entsteht ein neues Sicherheitszentrum, das 2024 fertig sein soll und der Stadtfeuerwehr Haag sowie dem Roten Kreuz eine neue, gemeinsame Heimat bietet. Nun fand der Spatenstich statt.

Bereits vor zehn Jahren hatten unter Bürgermeister Josef Sturm (ÖVP) erste Gespräche über die Errichtung eines Sicherheitszentrums in Haag stattgefunden. Vor fünf Jahren wurden die Gespräche seitens der Rot Kreuz Bezirksstelle Haag, der Freiwilligen Feuerwehr Haag mit Kommandant Andreas Zöchlinger und der Stadtgemeinde Haag mit Bürgermeister Lukas Michlmayr (ÖVP) neu aufgenommen und vertieft.
Geeignetes Grundstück
Ein geeignetes Grundstück an der B42 in Nähe des Seniorenzentrums konnte gefunden und 2018 nach einem Gemeinderatsbeschluss angekauft werden. „Es war wichtig, ein Grundstück an der B42 zu finden. Von 200 Einsätzen im Jahr gibt es seitens Feuerwehr Haag 100 Einsätze auf der Autobahn. Außerdem müssen die Einsatzfahrzeuge vom neuen Sicherheitszentrum aus nicht durch das ganze Stadtgebiet fahren“, so Bürgermeister Michlmayr, der auch darauf verweist, dass man auf die Lebenssituation der Bewohner des Seniorenzentrums Rücksicht genommen habe, da am neuen Feuerwehrhaus keine Alarmsirene angebracht werde.
Planungen
Die Planungen wurden seitens der beiden Landesverbände begleitet und die Notwendigkeiten kontrolliert. „Es gibt bei beiden Organisationen klare gesetzliche Regelungen, wie viele Stellplätze, Räume und Umkleiden seitens des Landes und somit auch der Gemeinde gefördert werden. Trotz vieler Synergien wie Waschbox, Katastrophenlager, Schulungsraum, Jugendraum und gemeinsame Erschließung wird das neue Gebäude 224 Räume beinhalten“, informiert der Haager Bürgermeister Lukas Michlmayr. Das Projekt sei international ausgeschrieben worden.
Kosten
Der Feuerwehrteil des Sicherheitszentrums koste inklusive Planungsleistungen sechs Millionen Euro (brutto). Das Land Niederösterreich unterstützt das Projekt mit zwei Millionen Euro. „Wir danken dem FF-Kommandanten Andreas Zöchlinger und Rot Kreuz Bezirksstellenleiter Dieter Weitenthaler für ihren bisher geleisteten Einsatz, sowie allen Kameraden beider Organisationen für das Mitplanen und Einbringen ihrer Ideen für das neue Blaulichtzentrum“, so Michlmayr.
Bauzeit: 18 Monate
Feuerwehr-Kommandant Andreas Zöchlinger: „Die Arbeiten sind bereits voll im Gange. Die Bauzeit wird 18 Monate dauern“. Übrigens sei man auch für einen eventuellen Katastrophen- oder Blackout-Fall gut gerüstet. „Die Dokumentation des Baufortschrittes kann stets auf der Feuerwehr-Homepage beobachtet werden“, so Zöchlinger.


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