Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

AMSTETTEN. Am Tag des österreichweiten Bahnstreiks (28. 11.) waren die Park&Ride-Anlagen in Amstetten gut gefüllt, obwohl nachweislich keine Züge fuhren. Durch ein neues, schrankenloses Zufahrtssystem soll nun gewährleistet werden, dass ausschließlich den Nutzern des öffentlichen Verkehrs ausreichend Abstellplätze zur Verfügung stehen. Bei den Bahnhöfen in Melk und Amstetten geht das System am 5. Dezember in Betrieb. Umgesetzt wurde das Projekt von den ÖBB gemeinsam mit Land und Gemeinden. 

Park&Ride-Anlage am Graben in Amstetten (Foto: ÖBB/Georg Sommer)
  1 / 3   Park&Ride-Anlage am Graben in Amstetten (Foto: ÖBB/Georg Sommer)

An der gewohnten Fahrt zu den Park&Ride-Anlagen am Graben und in der Eggersdorfer Straße wird sich für Pendler so wenig wie möglich ändern. Deshalb setzt man auf ein Zufahrtssystem ohne Schranken. Das Kennzeichen des einfahrenden Autos wird bei der Zufahrt mittels Kamera automatisch erfasst. Bei Verlassen der Park&Ride-Anlage registriert eine weitere Kamera mittels Kennzeichenerfassung, dass dasselbe Auto die Anlage wieder verlassen möchte.

Gültiger Fahrschein als Voraussetzung

Erst jetzt muss der/die Fahrer/in selbst aktiv werden und einen gültigen Fahrschein mittels Code am Scanner bei der Ausfahrtssäule einlesen. Durch die Verknüpfung von Autokennzeichen und Fahrschein erkennt das System, ob man berechtigt geparkt hat und eine grüne Ampel signalisiert die Ausfahrt. 

Dauerfahrschein

Wer einen Dauerfahrschein, zum Beispiel eine Wochen-, Monats- oder Jahreskarte, besitzt, hat den Vorteil, den Fahrschein nur bei der ersten Ausfahrt einlesen zu müssen. Die Parkberechtigung ist dann auf Dauer des Gültigkeitszeitraumes des Dauerfahrscheins hinterlegt. Die Ampel schaltet sofort auf Grün. Gültige Fahrscheine sind Fahrscheine des öffentlichen Verkehrs mit einem Code. Das sind Einzelfahrscheine und Zeitkarten wie Wochen-, Monats- oder Jahreskarten sowie die ÖBB Österreichcard und das Klimaticket. Gedruckte Fahrscheine können genauso gescannt werden, wie digitale Fahrscheine, das sogenannte „Handy-Ticket“.

Schrankenlos und unkompliziert

Erfolgreich getestet wurde dieses schrankenlose System in einem Pilotprojekt in St. Valentin. Jetzt wird es kontinuierlich ausgerollt – in erster Linie auf die stark frequentierten Park&Ride-Anlagen beziehungsweise Parkdecks im Umland von Wien sowie die größeren Anlagen in Niederösterreich.

Widmungsgerechte Nutzung

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP): „Mit der widmungsgerechten Nutzung von Park&Ride-Anlagen im Land wollen wir sicherstellen, dass wir unseren Pendlern die bestmöglichen Rahmenbedingungen anbieten können. In unserem blau-gelben Mobilitätsplan ist die Nutzung solcher Anlagen essenziell, um von dort aus schnell, unkompliziert und bequem mit der Bahn von A nach B zu kommen. Das ist unser Weg in Richtung zukunftsfitte Mobilität im Land – ein breiter Mobilitätsmix, in dem Bahn, Bus und Individualverkehr gleichbedeutend behandelt und zusammenhängig gedacht werden“.

Umsteigen auf Bahn „so leicht wie möglich machen“

„Als ÖBB-Infrastruktur ist es uns wichtig, dass die Park&Ride-Anlagen auch von unseren Kunden genutzt werden können. Denn die entsprechenden Flächen an den Bahnhöfen sollen das Umsteigen auf die Bahn so leicht wie möglich machen. Mit dem neuen Zufahrtssystem können wir das in Zukunft noch besser sicherstellen, denn die Pendler bekommen insgesamt mehr Parkmöglichkeiten.“, ergänzt Bernd Schweiger von der ÖBB-Infrastruktur AG. 

Für mehr Infos HIER klicken!


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Kultur, Kulinarik und Kurzurlaub: So vielfältig ist der Winter in Niederösterreich

Kultur, Kulinarik und Kurzurlaub: So vielfältig ist der Winter in Niederösterreich

NÖ. Die Städtekampagne der Niederösterreich Werbung zeigt, wie vielfältig Winterurlaub in Baden, Krems, Retz und Co. sein kann.

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Sicheres Silvester: Pyrotechnik-Experten warnen vor illegalem Feuerwerk

Sicheres Silvester: Pyrotechnik-Experten warnen vor illegalem Feuerwerk

NÖ. Produzenten und Händler warnen: Illegale Produkte und Unwissenheit führen zu Unfällen – und schaden damit auch verantwortungsvoll arbeitenden ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Stadt Amstetten lädt zum Neujahrstreffen mit Sternwanderung

Stadt Amstetten lädt zum Neujahrstreffen mit Sternwanderung

AMSTETTEN. Mit einem Neujahrstreffen im Festsaal des Landesklinikums Mauer stimmt sich die Stadt Amstetten am Sonntag, dem 11. Jänner 2026, ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Wunschbaum-Aktion bringt Kindern aus dem Kidsnest Amstetten Weihnachtsfreude

Wunschbaum-Aktion bringt Kindern aus dem Kidsnest Amstetten Weihnachtsfreude

AMSTETTEN. Wenn kleine Weihnachtswünsche groß werden, ist in Amstetten wieder Wunschbaumzeit. Bereits unzählige Wünsche konnten mit dem Wunschbaum ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Amstetten auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2040

Amstetten auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2040

AMSTETTEN. Amstetten nimmt an der Forschungsinitiative „klimaneutrale Stadt“ teil und arbeitet daran, die lokalen Klimamaßnahmen in die ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Wirtschaftskammer NÖ startet Onlineportal für Bürokratieabbau 

Wirtschaftskammer NÖ startet Onlineportal für Bürokratieabbau 

SANKT PÖLTEN. Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) fordert „konsequenten Bürokratieabbau“ und startet ein Onlineportal zur Meldung ...

Tips - total regionalMichaela Aichinger
Weitere Beiträge