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WINKLARN. Klimaanpassung: Was kann die Gemeinde dazu beitragen? Diese Frage stellten sich auf Einladung der Öko Dorf Bau GmbH Vertreter aus den Gemeinden und der Wirtschaft in Winklarn.

  1 / 2   (V. l.) Bgm. Kurt Wittmann, LH-Stv. Stephan Pernkopf, August Weilharter (Geschäftsführer der Öko Dorf Bau GmbH), Bgm. Sabine Dorner-Leyerer, LAbg. Anton Kasser, Bgm. Christian Haberhauer (Foto: Stadtgemeinde Amstetten)

„Jede Gemeinde ist zunehmend gefordert, Maßnahmen zu setzen, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Wir wollen mit der Veranstaltung zum Informationsaustausch anregen und zur Vernetzung über die Gemeindegrenzen hinweg beitragen“, erklärt August Weilharter, Geschäftsführer der Öko Dorf Bau GmbH.

Kurt Wittmann, VP-Bürgermeister der Marktgemeinde Rabenstein und Obmann der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, sorgte bei seinem Vortrag anhand von Praxisbeispielen für Einblicke in die Möglichkeiten und Chancen von Gemeinden und Gemeindeverbänden. Auch LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) war zu Gast, um sich am Austausch zu beteiligen.

Schwammstadt, Forstheide & Co.

Maßnahmen, die auf lokaler Ebene gesetzt werden können, lassen sich am Beispiel der Stadtgemeinde Amstetten zeigen. In Amstetten entsteht im Zuge der Neugestaltung des Hauptplatzes Niederösterreichs größte Schwammstadt. Dadurch können Bäume im Stadtgebiet trotz zunehmender Trockenperioden überleben und das Stadtzentrum speziell in den Sommermonaten abkühlen.

Für die Forstheide wurde eigens ein Waldmanagementplan erstellt. Ziel ist es, den Naherholungsraum zu erhalten und gleichzeitig der Natur zu einer gesunden und klimafitten Entwicklung zu verhelfen. Zudem ist die Renaturierung eines Teils der Url in Vorbereitung.

Hinzukommen vorbeugende Hochwasserschutzmaßnahmen etwa am Zauchbach oder Ödhofbach, um für die zunehmenden Starkregenereignisse gerüstet zu sein. Ebenso wird seitens der Stadt der Umstieg auf erneuerbare Energieformen gefördert.

„Gemeinsamer Austausch bei Klimafragen ist wichtig“

„Der gemeinsame Austausch bei Klimafragen ist enorm wichtig. So gelingt es uns, voneinander zu lernen und gleichzeitig Projekte für die gesamte Region zu verwirklichen“, verweist Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer.


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