SPÖ Amstetten fordert Ausweitung der Schulstarthilfe
AMSTETTEN. SP-Vizebürgermeister Gerhard Riegler und SP-Stadträtin Elisabeth Asanger fordern eine „deutliche Ausweitung der Schulstarthilfe“ für Amstettner Familien durch die Stadtgemeinde Amstetten.

Riegler: „Für viele stellt der Schulbesuch ihrer Kinder eine finanzielle Belastung dar, die das Familienbudget strapaziert. Dazu kommt, dass das Land Niederösterreich heuer erstmals keine Unterstützung ausbezahlt. Wurde in der Stadtgemeinde im Vorjahr noch gestaffelt nach dem Familieneinkommen eine Schulstartbeihilfe von 150 Euro ausschließlich für Taferlklassler gewährt, so fordert wir eine Aufstockung auf 200 Euro für das kommende Schuljahr.“
Ausweitung der Schulstartbeihilfe auch für Amstettner Kinder der ersten Klasse Mittelschule und Gymnasium
“Kinder und Jugendliche müssen die gleiche Chance auf Bildung haben, unabhängig vom Geldbörserl der Eltern. Finanziell besonders belastende Anschaffungen ergeben sich beim Wechsel in eine weiterführende Schule. Daher fordern wir die Ausweitung der Schulstartbeihilfe auch für Amstettner Kinder der ersten Klasse Mittelschule und Gymnasium”, erklärt Asanger.
Die Teuerung der letzten Jahre dürfe nicht auf Kosten der Schüler abgewälzt werden.
“Kinder müssen die Möglichkeit haben, an Schulaktivitäten, Ausflügen und Sportwochen teilzunehmen. Wir wissen, dass Familien als erstes bei diesen Dingen anfangen zu sparen, wenn es eng wird. Deshalb kämpfen wir auch weiter für zusätzliche finanzielle Unterstützungen, um die steigende Belastung beim Schulbesuch abzufedern“, ergänzt Riegler.
Budgets für die Durchführung von Schulveranstaltungen
Zudem fordert die SPÖ, dass Budgets für die Durchführung von Schulveranstaltungen in den von der Stadtgemeinde zu erhaltenden Schulen vorgesehen werden müssen. So könnten diese sicher stattfinden und der Elternbeitrag bleibe leistbar.
„Weitere Förderungen für den Schulstart gibt es auch für Mindestsicherungsbezieher in Form von Gutscheinen durch die Aktion ‚Schulstartklar‘. Volkshilfe, Rotes Kreuz und Caritas helfen hier bei der Antragstellung und Auszahlung. Bei finanziellen Härtefällen können wir außerdem über den Verein ‚Amstetten hilft‘ eine Unterstützung gewähren“, bietet sich Stadträtin Asanger als Ansprechpartnerin an, „wenn jemand gar nicht mehr weiterweiß“.


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