Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ANDORF/ROM. Für ihr Werk „Borderline Syndrome“ wurde das Künstlerpaar Hermine und Michael Sardelic (HuM-Art) mit dem ersten Platz beim internationalen Kunstpreis Adrenalina 2016 in Rom ausgezeichnet.

Hermine und Michael Sardelic nehmen den ersten Preis für ihr Werk „Borderline Syndrome“ in Rom in Empfang. Foto: Premio Adrenalina,Rom

Für ihr Werk „Borderline Sydrome“­ durften Hermine und Michael Sardelic beim internationalen Kunstpreis Adrenalina 2016 in der Kategorie Gold, in der eine Teilnahme ausschließlich auf Einladung der Jury möglich ist, den ersten Preis in Empfang nehmen. Bereits zum fünften Mal wurde der Kunstpreis, diesmal mit dem aktuellen Thema „Jesus 3.0“, unter der Schirmherrschaft der Stadt Rom verliehen. Insgesamt nahmen heuer mehr als 600 Künstler aus 60 Nationen in drei Kategorien teil. Seine dreiteilige Fotoarbeit auf Alu-Dibond aus dem Jahr 2015 hat das Andorfer Künstlerpaar zuvor in mehreren Ausstellungen in Rom präsentiert. In Linz war das Werk im Frühjahr 2016 in der Ausstellung „bona fide“ in der Galerie der Vereinigung Kunstschaffender Oberösterreichs im Oberösterreichischen Kulturquartier zu sehen.

Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Ab- und Ausgrenzung

Das dreiteilige Werk mit dem Titel „Borderline Syndrome“ ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Ab- und Ausgrenzung. Schmerzhafte Kronen aus unterschiedlichen Materialien symbolisieren religiöse und geistige Barrieren, Ängste und von Menschen gesetzte (Grenz-)Zäune. Zum Ausdruck kommen auch die gedanklichen und gefühlsmäßigen Grenzen, die aus den Ängsten gegenüber dem Fremden und Andersgläubigen resultieren, aber auch das erneute Eingrenzen offener geographischer Zonen innerhalb Europas und weltweit.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden