Angehende Fachsozialbetreuer berichten aus dem Praktikum
ANDORF. Schülerinnen der Fachschule Andorf drücken nach ihrem Praktikum wieder die Schulbank.

Sabrina Eizingers Entscheidung, in den vom landwirtschaftlichen Schulwesen neu konzipierten 4. Jahrgang der Fachschule Andorf aufzusteigen, mit dem Ziel die Berufsabschlüsse „Pflegeassistenz“ und „Fachsozialbetreuer Altenarbeit (FSBA)“ zu erlangen, kann sie aus heutiger Sicht als echten Glücksgriff bezeichnen.
Wichtige Vorkenntnisse
Die Vorkenntnisse aus der dreijährigen Fachschule im Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheit und Soziale Berufe“, wo sie bereits den Abschluss zur Heimhilfe machte, kamen ihr im sehr intensiven Theorieblock von September bis Dezember zugute, der grundsätzlich nach den Lehrplänen der Altenfachbetreuungsschule des Landes Oberösterreich und von Fachlehrkräften aus dem Gesundheits- und Pflegebereich unterrichtet wird. Danach folgten 15 Wochen wertvolle Praxiszeit, die Sabrina einerseits im Alten- und Pflegeheim Marienheim Gallspach, im Krankenhaus Grieskirchen sowie am Hof Schlüsslberg absolvierte.“Meine Praxisanleiter nahmen sich trotz des großen Arbeitspensums genügend Zeit, ich konnte mir viel von ihnen abschauen. Gleichzeitig konnte ich aber große Selbständigkeit im täglichen Pflegeablauf erlangen, weil mir schon vieles zugetraut wurde. Ich möchte nach dem Abschluss berufsbegleitend noch die Ausbildung zum Fachsozialbetreuer für Behindertenarbeit machen“, berichtet die Schülerin der Fachschule Andorf.
Tolle Erfahrung
Auch Lena Freund kam mit vielen Eindrücken aus der Praxis zurück, unter anderem war sie im Bezirksalten- und Pflegeheim in Ried im Innkreis. „Wie man alten und pflegebedürftigen Menschen begegnet, lernt man nicht nur aus Büchern. Den direkten Kontakt habe ich während meiner Praxiszeit besonders bereichernd empfunden und dass ich mithelfen konnte, ihnen ihr Leben so angenehm wie möglich zu machen“, so Freund.


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