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Online Redaktion, 06.03.2019 12:01

LINZ/ANSFELDEN. Am 21. März 2018 hat ein 51-Jähriger eine Sparkasse-Filiale in Nettingsdorf überfallen und dabei eine Mitarbeiterin gefesselt. Knapp ein Jahr nach der Tat stand der 51-Jährige heute in Linz vor Gericht. Der Schöffensenat verurteilte ihn zu sieben Jahren unbedingter Haft.

In Nettingsdorf wurde die Sparkasse überfallen. Jetzt wurde der Täter verurteilt. Foto: Weihbold
  1 / 3   In Nettingsdorf wurde die Sparkasse überfallen. Jetzt wurde der Täter verurteilt. Foto: Weihbold

Der Bosnier hatte schon zuvor im Ausland Straftaten begangen. Formal galt für ihn jedoch die „wieder belangte Unbescholtenheit“, sagt Walter Eichinger, Leiter der Medienstelle des Landesgerichts Linz. Grund dafür war, dass die Taten schon längere Zeit zurückgelegen sind.

Mildernd für das Strafausmaß war auch das Geständnis des Täters. Er wurde vier Monate nach der Tat verhaftet und war seit 11. Juli 2018 in Untersuchungshaft. Er wird jetzt in eine Haftanstalt überstellt.

Brutalität wog schwer

Bei der Tat vor einem Jahr hat der Täter einer Mitarbeiterin aufgelauert, sie mit einer Waffe bedroht und gefesselt. Diese Brutalität beeinflusste das Strafausmaß deutlich. „Die Handlungs- und Gesinnungsgewalt wurden schwer gewichtet“, sagt Eichinger über die Entscheidung der Richterin.

Der Bosnier kann frühestens bedingt aus der Haft entlassen werden, sobald er die Hälfte seiner Strafe in Haft verbüßt hat, erklärt Eichinger.


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