Oberösterreichs Wirte setzen auf regionale und saisonale Produkte
REGION/ANSFELDEN. Noch nie wurde so viel darüber gesprochen, was wir zu uns nehmen und wo es herkommt. Immer mehr Gastronomen erkennen den Trend zu Regionalität und Saisonalität und nutzen ihn, so auch Thomas Mayr-Stockinger aus Ansfelden.

Der Gasthof Stockinger wurde kürzlich, wie berichtet, mit dem AMA-Gastrosiegel-Regionplus des Genusslands OÖ für die vorbildliche Partnerschaft mit seinen Produzenten und seine Regionalität ausgezeichnet. Das Fleisch bezieht der Gasthof etwa von Anton Riepl aus Gallneukirchen, die Freiland-Eier von Familie Schedlberger aus Ansfelden und die Säfte und den Most vom Stockingergut in Gunskirchen. Der Wirt ist auch Obmann der Fachgruppe Gastronomie und davon überzeugt, dass „die verantwortungsvollen Gastronomen dort, wo es preislich und von der saisonalen Verfügbarkeit her auch möglich ist, auf regionale Produkte im Einkauf setzen“. Das Bewusstsein für Regio-nalität zeige sich nicht nur am Teller, sondern auch in der Beziehung zwischen Gastronomen und Lieferanten. „Der Lieferant muss die Ansprüche des Betriebes genau kennen. Dazu gehören die rasche Verfügbarkeit der Produkte in ausreichender Menge sowie kurze Lieferwege und ein hohes Maß an Flexibilität“, so Stockinger.
Oberösterreich als Vorbild
Durch das AMA-Gastrosiegel-Regionplus können sich teilnehmende Wirte von den Mitbewerbern abheben und öffentlichkeitswirksam zeigen, dass sie auf Regionalität setzen. „In Oberösterreich haben wir nun bereits eine hohe Qualität in der Kulinarik erreicht, die bis weit über die Landesgrenzen bekannt ist“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.


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