Das Mostviertel als „attraktiver Wirtschaftsstandort mit Potential“

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Michaela Aichinger Michaela Aichinger, Tips Redaktion, 10.12.2019 12:06 Uhr

ARDAGGER. Die Themen „Wirtschaft, Technologie und Tourismus“ standen im Fokus einer Pressekonferenz in der Firma Heitec.

„Das Mostviertel hat sich in den vergangenen Jahren zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort mit großem Zukunftspotenzial entwickelt“, unterstrich Petra Bohuslav, ÖVP-Landesrätin für Wirtschaft, Technologie und Tourismus anlässlich des Besuches bei der Firma Heitec.

Technologie-Hotspot & Tourismusdestination

Die Region sei sowohl ein renommierter Technologie-Hotspot als auch eine interessante Tourismusdestination. „In Bezug auf Unternehmensgründungen ist das Mostviertel mit den riz up-Gründerzentren Amstetten und Waidhofen ebenfalls sehr gut aufgestellt“, so Bohuslav weiter. Zudem punkte die Region auch mit von ecoplus unterstützten interkommunalen Wirtschaftskooperationen.

Erfolgreiche Wirtschaftsparks

„Seit 2015 wurden im Mostviertel durch die Wirtschaftsagentur ecoplus 37 Betriebe mit über 600 Arbeitsplätzen angesiedelt. Mit unseren Wirtschaftsparks haben wir ein Instrument an der Hand, um Betriebe für einen regionalen Standort begeistern zu können. Dieses Angebot wird durch interkommunale Wirtschaftskooperationen, also Betriebsgebiete, bei denen mehrere Gemeinden zusammenarbeiten, ergänzt. Im Mostviertel gibt es fünf dieser Kooperationen, an denen 43 Gemeinden beteiligt sind“, informierte die stv. ecoplus-Aufsichtsratsvorsitzende LAbg. Michaela Hinterholzer (ÖVP).

Interkommunales Betriebsgebiet

So betreibt auch Johannes Pressl, Bürgermeister der Marktgemeinde Ardagger zusammen mit Neustadtl/Donau und Viehdorf das interkommunale Betriebsgebiet Amstetten Nord. „Damit eine Gemeinde, eine Region für die Bevölkerung als Lebensmittelpunkt attraktiv ist, müssen die Bereiche Wohnen, Erholung und Freizeitangebote sowie Arbeitsplätze stimmen. Interkommunale Wirtschaftskooperationen bringen Wertschöpfung und Arbeitsplätze in die Regionen und die Menschen müssen nicht auspendeln“, so Pressl.

Heitec Systemtechnik GmbH

Gastgeber des Pressegesprächs war die Heitec Systemtechnik GmbH, die erst im Oktober am Standort in Ardagger ein neues Technologiezentrum eröffnet hat. Auf mehr als 5.000 Quadratmetern wird sich das weltweit tätige Unternehmen künftig noch stärker auf seine Kompetenzfelder Anlagenbau, Automatisierung und Digitalisierung fokussieren. 

 Eplan Software & Service GmbH

Um die Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette abdecken zu können, wurde die Eplan Software & Service GmbH mit ins Boot geholt, die ebenfalls im Heitec-Technologiezentrum eingemietet ist. Geschäftsführer Martin Berger: „Wir sind laufend gefordert, neue Trends zu betrachten und richtig umzusetzen. Hier ist die enge Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Unternehmen ein wesentlicher Vorteil.“ Langfristig werden durch den Standortausbau rund 70 neue Arbeitsplätze in der Region entstehen.

ecoplus-Investorenservice

Begleitet wurde das Projekt durch das ecoplus-Investorenservice. ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Das Projekt ist ein Beispiel für die vielfältigen Aktivitäten von ecoplus hier im Mostviertel. Diese Region hat sich unglaublich dynamisch entwickelt – und sich dabei eine wirtschaftliche Vielfalt erhalten, die man nicht oft findet. Das Mostviertel ist gleichzeitig moderner Wirtschaftsstandort, Ganzjahres-Tourismusregion und Standort für Forschung und Innovation. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich in allen Bereichen einen wichtigen Beitrag zum Erfolg leisten können.“

98 Projekte

Wesentlich zur positiven Entwicklung des Mostviertels beigetragen haben Miernicki zufolge auch die insgesamt 98 Projekte, die seit 2015 im Rahmen der ecoplus-Regionalförderung umgesetzt wurden. Davon habe es 33 Regionalförderprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 28,9 Millionen Euro und einem Fördervolumen von 11,5 Millionen Euro gegeben. Damit konnten fast 400 regionale Arbeitsplätze neu geschaffen beziehungsweise gesichert werden. Weiters wurden laut Miernicki im Rahmen des LEADER-Programms seit 2015 insgesamt 65 Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 7,3 Millionen Euro und einem Fördervolumen von über 4,8 Millionen von ecoplus zur Förderung gebracht.

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