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ASCHACH. Hubert Kern spricht im Interview über aktuelle Projekte, die Infrastruktur, das Vereinsleben und warum er den Job als Bürgermeister noch viele Jahre ausüben will.

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Tips: Es ist Halbzeit in der Gemeinderats-Funktionsperiode. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

Hubert Kern: Wir haben viele Projekte umsetzen können, dazu gehören die jährlichen Instandsetzungen bzw. Instandhaltungen von Güterwegen, die Sanierung der gesamten Hauptstraße, der Bau eines neuen Brunnens, Sanierung der Kanalpumpstationen und vieles mehr. Das größte Projekt war natürlich der Neubau des Gemeindezentrums. Jetzt ist Halbzeit und wir haben natürlich noch einiges vor, wie die Überarbeitung des Wanderwegenetzes, die Sanierung des alten Brunnens, Sanierung einiger Gemeindestraßen, Ortsplatz zweiter Teil, Bau eines Löschwasserbehälters, Sanierung der Kindergartenfassade, um nur einige Projekte zu nennen. Wir sind gut unterwegs. Auch unser Budgethaushalt ist in Ordnung. Alle Fraktionen arbeiten im Gemeinderat gut zusammen und auch im Gemeindeamt ist das Arbeitsklima ausgezeichnet. Wenn alle an einem Strang ziehen, geht auch etwas weiter, das merkt man.

Was macht Aschach besonders lebenswert?

Kern: Aschach hat viel zu bieten, wir sind eine Wohlfühlgemeinde. Die wunderschöne Landschaft, die gute Infrastruktur, die Stadtnähe und das aktive Vereinsleben sind hier besonders hervorzuheben. Wir haben Nahversorgung, Gastronomie und alles, was man zum Leben braucht, in unmittelbarer Nähe. Man kann sich bei uns richtig wohlfühlen, erholen und das Leben genießen, das macht Aschach lebenswert.

Wie sieht es in Sachen Wohnbau in der Gemeinde aus?

Kern: Ende Oktober wird wieder ein Wohnbau mit 14 Mietwohnungen, mitten im Ort, fertig. Es sind nur noch wenige Wohnungen frei. Erst vor ein paar Jahren wurde ebenfalls ein Wohnbau mit 16 Mietwohnungen im Zentrum, in der Schulstraße, errichtet. Aschach ist sehr gefragt, auch wegen der Nähe zu Steyr, wo viele ihren Arbeitsplatz haben.

Auf welche Veranstaltungen freuen Sie sich besonders?

Kern: Ich gehe gerne auf so viele Veranstaltungen wie zeitlich möglich. Da kommt man unter die Leute, kann sich gut unterhalten und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Wir haben viele Veranstaltungen im Jahreszyklus. Ein besonderes Highlight sind das legendäre Kellergassenfest und die Kulturtage im Oktober. Aber genauso auch Feste und Veranstaltungen der Vereine und Feuerwehren besuche ich immer wieder sehr gerne.

Was macht den Job des Bürgermeisters so interessant?

Kern: Gerne und mit großer Freude bin ich Bürgermeister von Aschach. Man kann gestalten und etwas bewegen. Man bekommt so viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die bei weitem die Probleme und Sorgen, die das Amt auch öfters mit sich bringt, überwiegen. Man kann nicht jeden Wunsch erfüllen und muss ganzheitlich und vorausschauend denken, handeln und entscheiden, das macht es spannend und interessant.

Werden Sie bei der Wahl 2021 wieder kandidieren?

Kern: Das ist zur Halbzeit eine interessante Frage (lacht). Natürlich möchte ich wieder als Bürgermeister kandidieren. Ich bin jetzt erst fünf Jahre im Amt und möchte es auf jeden Fall noch viele Jahre bleiben. Es ist eine interessante und sehr schöne Aufgabe.


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