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AISTERSHEIM/ASCHACH. Zu einem Einblick in die Rapsöl-Produktion lud Landesrat Max Hiegelsberger im Rahmen einer Pressefahrt. Erste Station war die Produktionsstätte von „Hausrucköl“, anschließend stand ein Besuch bei Rapso auf dem Programm.

Die Blüte ist vorbei, dafür steht die Ernte kurz bevor. Foto: LK OOE
  1 / 13   Die Blüte ist vorbei, dafür steht die Ernte kurz bevor. Foto: LK OOE

13 Ölmühlen gibt es in Oberösterreich, eine davon wird bei Familie Zöbl in Aistersheim vom Verein Hausrucköl betrieben, federführend ist hier der Maschinenring. 70 Mitglieder hatte der Verein bei seiner Gründung 2005, heute sind es 383.

Hausrucköl aus Aistersheim

Hier können Landwirte auch kleinere Mengen anliefern, seit kurzem direkt zur Mühle. „So können wir garantieren, dass sicher nichts zugemischt wird und sind berechtigt, unsere Produkte nach den Richtlinien der gentechnikfreien Produktion zu verkaufen“, sagt Geschäftsführer Josef Voraberger.

Vertrieb

Etwa 3000 Tonnen Raps von 850 Hektar Acker werden pro Jahr zu 1,2 Millionen Liter Pflanzenöl sowie zwei Millionen Kilo Presskuchen (zur Fütterung)verarbeitet. „Aus 100 Kilo Raps bekommt man etwa 37 Kilogramm Öl“, verdeutlicht Voraberger. Das Öl wird kaltgepresst und zum Großteil an die VFI Wels (Fettwarenindustrie) geliefert, die es zu der bekannten Marke „Kronenöl“ weiterverarbeitet. 

9,7 Mio. Liter Rapso im Jahr

8500 Hektar Raps werden in Oberösterreich angebaut, 3120 davon für die Erzeugung von Rapso in Aschach. 9,7 Millionen Liter des Speiseöls werden hier pro Jahr erzeugt. Trotz dieser Dimensionen wird auch hier Gentechnikfreiheit garantiert, zur Gänze schonend gepresst (nicht extrahiert) und die Veredelung des Öls erfolgt auf natürliche, physikalische Weise und nicht chemisch.

Pioniere aus Aschach

„Der Großteil der Produktion geht nach Deutschland, der österreichische Markt liegt bei neun Prozent“, sagt Walter Holzner, GF der VOG, die seit 1993 als Betreiber der Ölmühle fungiert. Gegründet wurde Rapso 1989. „Wir haben viele Nachahmer, aber wir waren die Ersten“, ist Holzner stolz. 


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