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WENGEN/ASPACH. Neben seinem eigenen Unternehmen und seiner Tätigkeit als Obmann der Braunauer Wirtschaftskammer ist der Aspacher Klemens Steidl schon lange begeisterter Skifahrer. Vor kurzem war er wieder beim legendären Lauberhornrennen in Wengen im Organisationskomitee und bestritt wenige Tage später selbst das sogenannte Infernorennen.

Steidl nach dem Infernorennen Fotos: Privat
  1 / 5   Steidl nach dem Infernorennen Fotos: Privat

Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmer und seiner Funktion als Obmann der Braunauer Wirtschaftskammer hat der Aspacher Klemens Steidl eine große Leidenschaft, das Skifahren. Schon seit mehr als 15 Jahren ist er im Organisationskomitee des legendären Lauberhornrennens im schweizerischen Wengen tätig und arbeitet dort unter anderem beim Rutschkommando oder bekleidet die Funktion des Torrichters.

Starts bei internationalen Rennen

Darüber hinaus bestreitet der 52-Jährige für den Schweizer Skiclub SC Winterthur immer noch selbst internationale und anspruchsvolle Skirennen, wie vor kurzem wieder das berühmt-berüchtigte Infernorennen, das eine Woche nach dem Lauberhorn-Wochenende gleich in der Nähe in Mürren ausgetragen wird. „Warum ich das mache, diese Frage stelle ich mir auch immer wieder. Jedes Jahr denke ich, dass ich mir diesen Aufwand das letzte Mal antue, aber dann mache ich es doch wieder. Es ähnelt einem Virus, wenn du damit mal infiziert bist, dann kriegst du das nicht mehr los“, meint Steidl. Von seinen Kollegen und Freunden in der Schweiz wird er liebevoll „Eisbär“ genannt. Alleine der Einsatz in Wengen in der Rennwoche ist immer sehr kräftezehrend. „Am Ende der Woche ist man körperlich ziemlich ausgelaugt, denn man verbringt so viel Zeit auf den Skiern wie manch anderer Skifahrer die gesamte Saison“, erklärt der Aspacher. Das Infernorennen, an dem Steidl immer noch als aktiver Fahrer teilnimmt, ist die längste Abfahrt der Welt mit über 15 Kilometern Länge, heuer war sie witterungsbedingt auf rund zehn Kilometer verkürzt. Rund 1.800 Fahrer aus 40 Nationen stehen neben Steidl hier jedes Jahr am Start. Auch wenn es nach dreimal Bronze in den letzten Jahren heuer aufgrund fehlender Vorbereitung nicht für eine vordere Platzierung reichte, ist er schon wieder hochmotiviert für das nächste Jahr.


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