Unfallszenario bei Herbstübung der Feuerwehr Atzbach
ATZBACH. Bei der Herbstübung der Feuerwehr Atzbach wurde ein breites Spektrum der durchzuführenden Arbeiten eingebaut. Übungsannahme war ein Unfall in einer unübersichtlichen Kurve in Oberweigensam.

Laut Übungsszenario trafen zwei Fahrzeuge mit erhöhter Geschwindigkeit aufeinander. Ein Fahrzeug kam ins Schleudern, der Fahrer konnte dieses jedoch auf der Straße behalten, wodurch die Insassen nur leichten Verletzungen unterlagen. Das zweite Fahrzeug kam von der Straße ab, stürzte über eine Steinmauer und kam auf einem Holzrückewagen neben einer Scheunenwand in labiler Stellung zum Stillstand.
Die Insassen von diesem Fahrzeug erlitten schwere Verletzungen, wobei bei der Person auf der Rückbank ein in der Kranzange befindlicher Holzstamm durch die Seitenscheibe eindrang und diese Person einklemmte. Weiters trat eine Flüssigkeit aus dem Motorraum aus, was den Bereich außerhalb und innerhalb der Scheunenwand entzündete. Als der Grundstückseigentümer mit einem Traktorgespann nach Hause kam und den Unfall entdeckte, alarmierte dieser die Feuerwehr und die Rettung und begann mit Feuerlöschen den Bereich außerhalb der Scheunenwand abzulöschen und somit die Personen im Fahrzeug vor den Flammen zu sichern.
Beginnend mit einer blockierten Zufahrtsstraße durch das Traktorgespann musste die Feuerwehr die Einsatzstelle absichern und beleuchten, den Brandschutz aufbauen, die Verletzen in den Fahrzeugen betreuen, die austretende Flüssigkeiten auffangen, eine Einsatzleitstelle errichten, das Fahrzeug in der labilen Lage sichern, eine provisorische Zugangsbrücke auf den Holzrückewagen herzustellen, eine Zubringerleitung zur Wasserversorgung aufbauen, die Schwerverletzen mittels Bergegerät befreien und diese an die bereitstehende Rettung übergeben.


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