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BAD HALL. Fünf Millionen Euro werden bis 2018 in die Modernisierung des Stadttheaters investiert. Die Operette kehrt 2017 mit dem neuen Intendanten Ernst Theis in die Kurstadt zurück.

Intendant Ernst Theis (links) und Bürgermeister Bernhard Ruf
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Der überraschende Tod von Wilhelm Schupp Ende 2015 – langjähriger Intendant der Operettenfestspiele in Bad Hall – hat dazu geführt, dass heuer keine Operette in der Kurstadt zu sehen war. Dafür hat man die Zeit genützt, um dringende Sanierungen am seit 1884 bestehenden Stadttheater voranzutreiben. Neben einer Teilsanierung des Daches (Sturmschaden) wurde ein Hinterbühnenanbau geschaffen, statische Einbauten vorgenommen sowie die Künstlergarderoben und die Sanitäranlagen im Back-Stage-Bereich erneuert.

Künftig mehr Plätze

„In der letzten Phase 2017 und 2018 wird ein modernes Foyer angebaut, die Bühnentechnik adaptiert und der Zuschauerraum saniert und erweitert“, erzählt Bürgermeister Bernhard Ruf (ÖVP). Das Fassungsvermögen des Stadttheaters wird von aktuell 360 wie in früheren Zeiten wieder auf 500 Plätze steigen.

„Orpheus in der Unterwelt“

2017 wird es von 9. Juni bis 9. Juli unter dem neuen Namen „Klang Bad Hall“ wieder eine Operetten-Saison geben. Bei der Wahl des neuen Intendanten hat man sich für den gebürtigen Sierninger Ernst Theis entschieden. Der 55-jährige Dirigent hat Bezug zur Kurstadt. „Meine erste Anstellung hatte ich als Trompeter in Bad Hall“, erzählt Theis, der für den kommenden Sommer „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach ausgewählt hat. Eine hochmoderne Umsetzung werde es in Bad Hall mit Sicherheit nicht geben. „Wir werden das Rückgrat des Stücks nicht brechen“, betont Theis. Unterstützt wird er vom bewährten Regie-Team Wolfgang Gratschmaier und Rita Schneider.

Zusätzliche Programmschiene

Unter dem Titel „NachHall“ beginnt 2017 eine neue Programmschiene. Den Anfang macht am 24. März die Band Alma rund um die Bad Haller Schwestern Julia und Marlene Lacherstorfer. Außerdem wird Wilfried seine neue CD präsentieren (15. Juni).


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