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BAD HALL. Vor 20 Jahren ist Barbara Höglinger in das Inkasso-Institut HÖKA eingestiegen. Mit Konsequenz und Selbst-disziplin leitet sie seit 2008 erfolgreich den Betrieb.

Von links: Judith Ringer (FidW-Landesvorsitzende-Stv.), Barbara Höglinger, FidW-Landesvorsitzende Margit Angerlehner und WKO-Obmann Peter Guttmann Foto: FidW

Vor acht Jahren musste Barbara Höglinger mit dem Tod ihres Mannes einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Sie stand vor der Entscheidung, in ihren alten Beruf als Diplom-Krankenschwester zurückzukehren oder den Betrieb weiterzuführen. „Die Treue meines Personals und den Familienbetrieb sowie Arbeitsplätze zu erhalten, haben mich veranlasst, weiter zu machen“, erzählt Höglinger, die von Frau in der Wirtschaft (FidW) zur Unternehmerin des Monats Dezember gekürt wurde.

Familie und Beruf

Besonders wichtig ist Höglinger die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Als ich das Unternehmen übernahm, war meine Tochter erst acht Jahre alt. In dieser Zeit hätte ich es ohne die Hilfe meiner Familie nicht geschafft.“ Der Spagat zwischen Arbeit und Familie sei zwar nicht immer leicht, doch mit gutem Zeitmanagement lasse sich alles lösen. „Es geht darum, Prioritäten zu setzen. Was an Arbeit ansteht, muss gemacht werden, aber nicht immer alles sofort. Manchmal sind andere Dinge, die man nicht nachholen kann, wichtiger. Dazu gehört meine Tochter.“ Um Frauen den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, gilt es, den Grundstein schon in der Ausbildung zu legen, ist Höglinger überzeugt. „Junge Frauen müssen auch für den beruflichen Aufstieg im Unternehmen gezielt gefördert und unterstützt werden.“


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